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    <title>Homepage von Jürg Häusermann - HÖRFUNKTIPPS</title>
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    <description>Medienwissenschaft, Radio, Rhetorik, Hörbuch</description>
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    <title>Radiotipps für die Woche vom 6. bis 13. Mai 2012</title>
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            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
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    &lt;strong&gt;Der Königsforst&lt;br /&gt;
Betrachtungen über einen Wald in Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Lionel Quantin&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 09.05.2012 00.05-1.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Ein Wald in der Nähe von Köln. Karl der Große pflegte hier Hirsche, Rehe und Wildschweine zu jagen. Heute durchziehen Autobahn, Eisenbahntrasse und Einflugschneise das kleine Areal, und Spaziergänger wetteifern mit Joggern um ihr kleines Refugium.&lt;br /&gt;
Doch auch wenn der Wald zum Naherholungsgebiet wird, ist ihm das Geheimnis nicht auszutreiben. Hochfeine Mikrofone und ein Sinn für deutsche &quot;Waldeinsamkeit&quot; bringen den französischen Autor auf seine Spur: Mit Georges-Arthur Goldschmidt findet er Spuren des Weltkriegs und mit einer deutschen Spaziergängerin teilt er Erfahrungen der Weltabgeschiedenheit.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ruanda. Wo Mörder und Überlebende Nachbarn sind&lt;br /&gt;
Ein Land sucht seine Zukunft  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Gaby Mayr und Günter Beyer 	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 09.05.2012 22.30-23.00 SWR2 Feature&lt;br /&gt;
Verscharrt. In Latrinen versenkt. Verwest im Bananenhain. 800.000 Menschen, meist Tutsi, wurden 1994 im ostafrikanischen Ruanda getötet. Ein Völkermord, der das Land in den Abgrund stürzte. Heute herrscht Frieden in Ruanda, aber der Genozid wirkt fort. Der Bauer lebt Haus an Haus mit dem Mörder seiner drei Kinder. Der junge Bankkaufmann verliert seinen Job, weil sein Vater als Völkermörder verurteilt wurde. Die Bäuerin findet ihre Ziege mit durchschnittener Kehle, nachdem sie als Laienrichterin Urteile fällte. Der einstige Tutsi-Rebell und heutige Rechtsanwalt begreift, dass auch Hutu Leid zugefügt wurde. Und die Sozialarbeiterin, die nur knapp den Macheten der Milizen entkam, stößt in einem Straflager auf einen Mörder ihrer Familie und macht später Karriere als Bürgermeisterin in der boomenden Hauptstadt. Günter Beyer und Gaby Mayr haben auf ihrer Reise ins &quot;Land der tausend Hügel&quot; Zeugnisse des Schreckens und Zeichen der Hoffnung gesehen. Sie haben verstörende Nachrichten mitgebracht aus einem Land, dessen Zukunft längst begonnen hat.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn die Chinesen kommen ...&lt;br /&gt;
 Erkundungen an der längsten Grenze der Welt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Christine Hamel  	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 12.05.2012 13.05-14.00 BR2 radioFeature&lt;br /&gt;
&quot;Sie werden in kleinen Gruppen von fünf Millionen die Grenze überschreiten&quot;, prophezeite vor einiger Zeit Russlands Nato-Botschafter Dmitrij Rogosin. Und die &quot;Iswestija&quot; fragte: &quot;Sind die Chinesen noch Gäste oder schon Hausherren?&quot; Moskau wähnt Gefahr im Osten: Hunderttausende Chinesen sind in den vergangenen 20 Jahren aus den bevölkerungsreichen Nordprovinzen Chinas ins benachbarte, menschenleere Sibirien geströmt. An Amur und Ussurij herrscht hochtouriges Hin und Her. Jahrzehntelang war die russische Ostgrenze genauso abgeriegelt wie die Westgrenze; in Sibirien stießen Maoisten und Sowjets aufeinander, tief zerstritten in ideologische Richtungskämpfe. 3645 Kilometer Grenze teilen sich Russland und China - es ist eine der längsten der Welt. Hier dürfte sich einer der wichtigsten Machtpoker der kommenden Jahrzehnte abspielen. Schließen sich Russland und China zu einem wirtschaftspolitischen Bündnis zusammen, an dem alle amerikanischen Hegemonialansprüche abprallen? Oder übernimmt Russland die Rolle eines letzten europäischen Bollwerks gegenüber einer autoritären asiatischen Großmacht? Gibt es künftig einen Aufsteiger China und einen Absteiger Russland? Oder wird Sibirien womöglich einfach chinesisch? Am Amur findet nicht nur reger Handel statt, es bilden sich auch immer mehr gemischte Paare. Erfolgsorientierte Russen lernen Mandarin, denn China gibt in der Grenzregion den Ton an. Entsprechend groß ist das russische Misstrauen. In schwindelerregendem Tempo entstehen in Chinas nordöstlichen Provinzen hypermoderne Städte, unterfüttert mit dem Reichtum Sibiriens. In Russisch-Fernost stoßen zwei autoritäre Großreiche aufeinander, ein Spitzentreffen, das es lohnt, genauer unter die Lupe genommen zu werden. Christine Hamel war im Rahmen eines Grenzgänger-Stipendiums der Robert Bosch Stiftung in Russlands fernem Osten unterwegs.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weiß ich, wer ich bin?&lt;br /&gt;
Fragen von und an Max Frisch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Uwe Stolzmann&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 12.05.2012 18.50-19.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Fragen waren seine Spezialität, heikle, verstörende Fragen. Mit Fragen, gefunden in Frischs Romanen und den legendären Fragebögen, nähern wir uns dem Prosawerk des Jahrhundertautors. &lt;br /&gt;
Und wir kommen dem Menschen hinter der &quot;Marke&quot; näher, den angenehmen und den dunklen Seiten. Frisch war keineswegs so selbstsicher, wie das erzählende Ich gern glauben ließ, er war eher ein Zerrissener, verletzte andere und war schnell verletzt.   Hat Max Frisch, indem er die Schwächen der Gesellschaft analysierte, sich selbst ergründet?  Der Autor reist zu Frischs Orten in Zürich, Berlin und im Tessin. Er spricht mit Weggefährten des Dichters. Und besucht zwei seiner Frauen, Marianne Frisch, die zweite Ehefrau, und Karin Pillaud, seine letzte Gefährtin.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;... doch nicht für immer&lt;br /&gt;
Eine Reise in die fremde Heimat &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Kalle Laar&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 13.05.2012 14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
1944 verließ Biruta Laar, die Mutter des Autors, ihre Heimatstadt Riga - ohne Ziel und voller Zweifel, getrieben von der Furcht vor den Sowjets und der näher rückenden Front. Die Flucht führte sie von Riga über Umwege nach Libau, weiter ins Auffanglager Schneidemühl, dem heutigen polnischen Pila, dann nach Österreich und Deutschland. Anhand ihrer Tagebuchaufzeichnungen vollzieht der Autor ihre Reise nach und folgt vor allem den Stationen in ihrer ursprünglichen Heimat. Zugleich begibt er sich auf die Suche nach den eigenen emotionalen Verbindungen und Distanzen zu einem Lettland, das er nicht kennt und das ihm doch nicht fremd ist. - Kalle Laar, geboren 1955, ist Musiker, DJ, Performance-Künstler, Hörspiel-Macher und Betreiber des &quot;Temporären Klangmuseums&quot; in München. Das autobiografische Stück &quot;... doch nicht für immer&quot; ist seine erste Feature-Arbeit.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Ritt durch die Welt der Cowboy Poetry&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Susann Sitzler&lt;/em&gt;	&lt;br /&gt;
So, 13.05.2012 18.05-19.00 hr2-kultur | Feature&lt;br /&gt;
Seit gut 200 Jahren gibt es Cowboy Poetry: Gedichte, in denen Cowboys aus ihrem Leben erzählen. Cowboy Poetry ist eine eigenständige Gattung der amerikanischen Literaturgeschichte, in Europa weitgehend unbekannt.&lt;br /&gt;
Das Feature von Susann Sitzler führt in die Bergwelt von Colorado und nach Texas, wo die Hörer nicht nur modernen Cowboylyrikern begegnen, sondern auch historische Cowboylyrik kennenlernen. Und auch jene Stimmen dieser lebendigen Szene hören, die Hollywood in seiner Version des Wilden Westens lange unterschlug: die der schwulen und die der schwarzen Cowboys. &lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 04 May 2012 10:36:28 +0200</pubDate>
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    <title>Radiotipps für die Woche vom 23. bis 29. April 2012</title>
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            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
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    &lt;strong&gt;Rechter Terror: Tödlich unterschätzt&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Oliver Bendixen, Ludwig Kendzia, Michaela Schenk, Holger Schmidt&lt;/em&gt;	&lt;br /&gt;
Mi, 25.04.2012	22.05-23.00 SWR2 Feature | das ARD radiofeature&lt;br /&gt;
Als im November 2011 eine rechte Terrorzelle entdeckt wurde, war das öffentliche Entsetzen groß. Seit mindestens zehn Jahren ermordete die Gruppe Menschen in ganz Deutschland. Doch niemand erkannte das Motiv und die Schuld wurde bei den Opfern gesucht. Polizei und Verfassungsschutz stehen nun vor einem Desaster: Während Deutschland mit Hochdruck Islamisten jagte, konnte eine rechte Gruppe unerkannt morden. Der Terror von rechts wurde tödlich unterschätzt. Seit Entdeckung der sogenannten &quot;Zwickauer Zelle&quot;, ihrer Taten und ihrer Verbindungen recherchieren Radio-Reporter der Landesrundfunkanstalten in enger Kooperation und decken Hintergründe und Zusammenhänge auf.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;West-östlicher Divan Utopie und Wirklichkeit&lt;br /&gt;
Staunen über das Abendland: Wie der Orient uns sah und sieht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Walter van Rossum&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Fr, 27.04.2012 20.10-21.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
&quot;Seine Lippen sind wulstig wie die eines Kamels, und in seinen Mund würde ein ganzer Laib Brot auf einmal passen. Auch seine Zähne sind groß und weiß wie die eines Kamels.&quot; So sah der osmanische Weltreisende Evliya Celebi Mitte des 17. Jahrhunderts den habsburgischen Kaiser. &lt;br /&gt;
Andere Abgesandte des Osmanischen Reiches beklagten die furchtbaren hygienischen Zustände in Europa. Damals rümpfte der Orientale noch gern die Nase über das Abendland, dem es sich überlegen fühlte. Doch die Zeiten ändern sich.   Der weiße Mann machte sich die Welt untertan. So lernt nicht nur der Orientale den weißen Mann aus hässlicher Nähe kennen. Und während der Orient dem Europäer sich als fantastisches Traumgebiet darbot, trugen die Orientalen die Last des Realen, die Barbarei des real existierenden Kolonialismus.   Aus dieser Zeit rührt eine orientalische Wahrnehmung des Morgenländers, die wenig gemein hat mit dessen Selbstverständnis als Krönung der Zivilisation.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Dichter und sein Richter&lt;br /&gt;
Indizien zu Friedrich Dürrenmatt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Uwe Stolzmann&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 29.04.2012 14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
Mord und Missbrauch, Irrsinn und Intrige – in der Prosa und den Stücken Friedrich Dürrenmatts ging es deftig zu. Mit galleschwarzem Humor erschuf der Schweizer ein absurdes, vom Zufall beherrschtes Universum. Dürrenmatts Drang, stets die &quot;schlimmstmögliche Wendung&quot; zu ersinnen, findet sich besonders ausgeprägt in seinen Krimis. Werke wie &quot;Der Richter und sein Henker&quot; (1951) oder &quot;Das Versprechen&quot; (1958) konfrontieren uns mit der dunklen Seite des Menschen, mit dem Bösen. In den Texten schaute der Dichter den Helden gern persönlich auf die Finger, als Randfigur, mal gütiger, mal scharfer Ratgeber und Richter. Jetzt nehmen wir den Dichter in die Zange. Ja, dies wird ein Verfahren, mit Indizien und Zeugen, Anklage und Verteidigung: Warum brachte er beständig die Apokalypse ins Spiel – aus kommerziellem Kalkül? &quot;Zum Schluss droht immer noch der Untergang der Menschheit&quot; – muss das ein Schweizer sagen? Und: Hatte so ein Schwarzmaler vielleicht selbst dunkle Flecken auf der Biografie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hier werden Träume produziert&lt;br /&gt;
Das Bavaria Filmstudio&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Markus Metz und Georg Seeßlen&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 29.04.2012 20.05-21.00 DLF Freistil Feature&lt;br /&gt;
Das Kino ist, wie Jean-Luc Godard sagt, ein &quot;äußerer Traum&quot;, der nicht anders als mit technologischen und industriellen Mitteln hergestellt werden kann. Das gilt für Dutzendware wie für gehobene Unterhaltung und ebenso für Filmkunst. &lt;br /&gt;
Traumfabriken produzieren nicht nur Träume, sie bestehen selbst auch zu einem Großteil aus Träumen: das Hollywood der Filmmogule Warner, Selznick &amp;amp; Co, Bollywood mit seinen prächtigen Tanz- und Kostümfilmen, das Traumreich Cinecittà vor den Toren Roms, die Martial-Arts-Produktion in Hongkong.   Jedes Studio hat seine eigene Aura, auch die Bavaria vor den Toren Münchens.   Das Feature geht der Frage nach, wie dort Träume produziert werden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 09:32:48 +0200</pubDate>
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    <title>Radiotipps für die Woche vom 16. bis 22. April 2012</title>
    <link>http://rhet.de/index.php?/archives/293-Radiotipps-fuer-die-Woche-vom-16.-bis-22.-April-2012.html</link>
            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
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    &lt;strong&gt;Lob des Gartens &amp;amp; Schnee auf Pflaumenblüte&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Marianne Weil und von Malte Jaspersen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Mi, 18.04.2012 0.05-1.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Zunächst &quot;Lob des Gartens&quot; von Marianne Weil und direkt im Anschluss &quot;Schnee auf Pflaumenblüte&quot; von Malte Jaspersen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Feature I  So wie Onkel Dagobert ins Geld springt und glücklich ist, so gehe ich in den Garten und lasse die Seele neu justieren. Andere meditieren, das ist mir zu langweilig. Ich schaufele lieber Kompost. Dabei höre ich die Vögel, fühle den Wind, rieche die Erde: sehr sinnlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feature II  Japanischer Frühling: Motiv vieler Haikus und schmachtender Schlager, spektakulärer Kabuki- und eleganter Noh-Theaterstücke. Zeit des ritualisierten Neubeginns und - der Jahressteuererklärung. Der Autor erlebte im japanischen Frühling einige Überraschungen.  	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Allen Widerständen zum Trotz&lt;br /&gt;
Frankreichs Zukunft liegt in den Vorstädten&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Bettina Kaps	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 18.04.2012 22.05-23.00 SWR2 Feature | Aufbrüche&lt;br /&gt;
Die Banlieues von Paris und anderen französischen Städten gelten als Problemzonen, als Orte der Randale, der Arbeitslosigkeit, der Tristesse. Fünf Millionen Menschen leben in diesen Randvierteln der Republik. Aber wer genau hinschaut, sieht, dass die Banlieue noch ein anderes Gesicht hat: Hier wächst die Jugend von morgen heran, ein Drittel der Bewohner ist jünger als 20 Jahre. Viele dieser jungen Menschen wollen sich ihren Platz in der französischen Gesellschaft erkämpfen. Sie entwickeln Energie, Biss, eine hohe Frustrationsschwelle und Durchhaltevermögen. Weil ihnen der Zugang zum Arbeitsmarkt oft versperrt ist, gibt es in den Banlieues weitaus mehr Firmengründer als im Rest des Landes. Auch im Kulturbereich entwickeln die jungen Banlieue-Bewohner innovative und erfrischende Ideen. Immer mehr etablierte Führungskräfte engagieren sich, um den ehrgeizigen jungen Menschen als &quot;Paten&quot; zur Seite zu stehen.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Spiegel des Orients: Friedrich Rückert&lt;br /&gt;
West-östlicher Divan: Utopie und Wirklichkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Grace Yoon&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Fr, 20.04.2012 20.10-21.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Dass die Poesie ein wichtiger Teil der &quot;Weltversöhnung&quot; sei, daran glaubte und arbeitete der Dichter Friedrich Rückert sein Leben lang. Tatsächlich hat er für die geistige Annäherung der Kulturen soviel getan, dass sein Ansehen im Orient heute noch so groß ist, dass in Persien und Indien Straßen nach ihm benannt werden. &lt;br /&gt;
1818 ließ sich der damals 30-jährige Rückert von dem Orientalisten Joseph von Hammer-Purgstall ins Arabische und Persische einführen. Es folgten im Selbststudium Hebräisch, Koptisch, Türkisch, Armenisch, Syrisch und Sanskrit, am Ende waren es 44 Sprachen, deren Literaturen er an den Universitäten von Erlangen und Berlin lehrte.   Die reiche Bildersprache, die er im &quot;Gazel&quot; fand, und die Neigung der orientalischen Dichter, mit Worten zu spielen, kam Rückerts eigenem Temperament entgegen. Durch seine Übersetzungen des großen Mystikers Rumi und der Lyrik des Hafis erreichte er poetische Werke, die ihrem Geiste näher standen als alle anderen Übertragungen in die deutsche Sprachwelt. Er gewann aus den Quellen des Orients zahlreiche Stoffe und Formen, die durch ihn bis heute zum festen Bestand der deutschen Poetologie gehören.	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Algerien: Das Schicksal der Harkis&lt;br /&gt;
Verloren zwischen zwei Nationen &lt;br /&gt;
Was aus Frankreichs Helfern im Algerienkrieg wurde   &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Rainer Volk	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 21.04.2012 13.05-14.00 BR2 radioFeature&lt;br /&gt;
Wenn die Steine von Rivesaltes erzählen könnten, wären sie beredte Zeitzeugen des 20.Jahrhunderts. In dem Dorf bei Perpignan, das in ganz Frankreich bekannt ist für seinen süßen Dessertwein, baute die Armee in den 30er Jahren ein Depot. Sechs Jahrzehnte diente es als Lager - für Verfolgte, Verfemte, Heimatlose. Erst kamen Anhänger der spanischen Republik, die vor dem Franco-Regime fliehen mussten. Dann wurden Juden dort interniert, die aus Nazi-Deutschland emigriert waren; viele von ihnen wurden schließlich nach Auschwitz deportiert und umgebracht. Vor allem aber diente Rivesaltes lange als Notunterkunft für Harkis - maghrebinische Hilfssoldaten im Algerienkrieg. Bis zu Zehntausend wurden ab 1962 in Rivesaltes mit ihren Familien in Baracken und Zelten regelrecht eingesperrt, als sich Frankreich aus seiner Kolonie zurückzog.  Viele der Harkis blieben über Jahrzehnte dort. Nach der Schließung des Lagers im Jahr 2007 siedelten sie sich in der Umgebung an. So hat Perpignan bis heute eine große Harki-Gemeinde, fast eine Parallelgesellschaft. In manchen Dörfern sind 50 Prozent der Bevölkerung ehemalige Hilfswillige aus dem Algerienkrieg und ihre Nachkommen. Die Traumata der ersten Generation der Harki haben sich auf die Kinder und Enkel übertragen. Immer wieder begannen Söhne und Töchter der Harki Hungerstreiks, um gegen ihre soziale Isolation zu protestieren und ihre Rechte einzufordern. Doch erst im Jahr 2001 erwies Frankreich bei einer Zeremonie im Pariser Invalidendom den Harkis offiziell die Ehre, seit 2005 bekommen die Veteranen und ihre Witwen eine kleine Rente. Der Krieg, der vor 50 Jahren zu Ende ging, wirft bis heute seine Schatten auf so viele Leben.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Saat des Sieges&lt;br /&gt;
Wie Gärtner (mal wieder) die Welt retten wollen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Michael Lissek&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 21.04.2012 18.05-19.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Gärtnern in der Stadt ist schick, seit es Urban Gardening heißt. Brachflächen ergrünen, Bienchen summen, und unter dem Pflaster liegt das Beet. Das haben die Medien aufgeschnappt. Mit kolumbianischem Kaffee in der Hand sprechen sie schwärmerisch von zukünftiger Selbstversorgung. &lt;br /&gt;
Aber warum jetzt? Könnte es sein, dass kommende Lebensmittelkrisen und Peak-Oil ihre Schatten vorauswerfen? Und die urbane Gartenbewegung so seismographisch wie spielerisch künftige Beben spiegelt?  Michael Lissek hat sich umgehört und verblüffende Assoziationen geknüpft. &#039;Saat des Sieges&#039;: Eine dramatische Komödie unter Verwendung von Propagandamaterial der US-amerikanischen und der englischen Regierung während des Zweiten Weltkriegs sowie eines ziemlich aktuellen Hörspiels der EDEKA-Gruppe.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Stadt gestalten&lt;br /&gt;
&quot;Es ist nicht, wo du bist, es ist, was du machst&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Almut Schnerring und Sascha Verlan&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 22.04.2012 14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
Eine dunkle Unterführung, eine Tiefgarageneinfahrt - liegt das Hässliche nur im Auge des Betrachters? Manche Architekturausschreibung liest sich wie ein Märchen vom Idyll in der Stadt. Doch die reale Umsetzung fügt sich meist nur ein ins vorhandene Grau: strukturlose Flächen aus Beton. Aber was für den einen städteplanerische Fehlleistung ist, das ist für den anderen die perfekte Leinwand für sein nächstes Kunstwerk, die perfekte Kulisse für seine nächste Selbstinszenierung oder einfach: der ideale Lebensraum. &quot;Es kommt drauf an, was man draus macht&quot;, warb vor Jahren die Betonindustrie. &quot;Es ist, was du machst&quot;, sagen heute &quot;Stadtgestalter&quot; wie der Beatboxer Jurczok1001 aus Zürich, der Freestyle-Rapper Tobias Borke aus Stuttgart, die Graffiti-Künstler Kalle und Jens und die Traceure Martin und Alex von ParkourONE aus Berlin.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kwetsch dos Knepl&lt;br /&gt;
Die Wiederentdeckung der jiddischen Sprache und Musik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Ulrike Klausmann&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 22.04.2012 20.05-21.00 DLF Freispiel&lt;br /&gt;
Der kanadische Musiker Josh Dolgin rappt auf jiddisch, die israelische Gruppe Oy Division mischt mit kreischender Klarinette die Clubs auf und Daniel Kahn, der Dichter aus Detroit, hat seinen &quot;Verfremdungsklezmer&quot; nach Berlin gebracht. &lt;br /&gt;
Klezmer war die Musik und das Jiddische die Sprache der Ostjuden, deren Kultur von den Nationalsozialisten und ihren Helfern fast vollständig ausgelöscht wurde. Nach dem Holocaust wollte man in Israel von der Sprache und Musik des Gettos lange nichts wissen. In Deutschland, wo kaum noch Juden lebten, wurde Klezmer überwiegend als Folklore wahrgenommen.   Lediglich in den USA, wo schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Ostjuden auf der Flucht vor Pogromen eingewandert waren, konnte sich ihre Musik weiterentwickeln.   Diesseits des Atlantiks wagt es erst die Enkelgeneration, sich an die Tradition der Großväter zu erinnern und sie mit ihrer Musik zu verbinden. Wie zum Beispiel das Trio Carpion aus Israel, das aus dem umstrittenen Eurovisionshit &quot;Push the Button&quot; eine jiddische Coverversion gemacht hat mit dem Titel: &quot;Kwetsch dos Knepl&quot;.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 13 Apr 2012 09:50:17 +0200</pubDate>
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    <title>Radiotipps für die Woche vom 9. bis 15. April 2012</title>
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
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    &lt;strong&gt;Zurückgepfiffen&lt;br /&gt;
Gefährden Steuerfahnder den Wirtschaftsstandort?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Tita Gaehme&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Di, 10.04.2012 19.15-20.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Weil sie ihren Job allzu gut machten, verloren hoch qualifizierte Frankfurter Steuerberater ihren Arbeitsplatz. Sie hatten eine Großbank bei der Steuerhinterziehung ertappt und entdeckt, dass einige Banken vermögenden Kunden beim Steuerbetrug halfen, sie fanden verdeckte Parteispenden großer Wirtschaftsunternehmen und entdeckten den hessischen Nukleartransfer nach Pakistan. &lt;br /&gt;
Offensichtlich sah der hessische Regierungsapparat den Wirtschaftsstandort bedroht und reagierte mit einer Amtsverfügung, die Steuerbetrug erleichterte. Nach ihrer Kritik und Veröffentlichung dieser dubiosen Verflechtungen von Politik und Finanzwelt erklärte ein inzwischen dafür gerichtlich verurteilter Psychiater die Steuerfahnder wegen einer &quot;erheblichen Anpassungsstörung&quot; oder &quot;paranoid-querulatorischen Entwicklung&quot; auf Lebenszeit für dienstunfähig.	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;				&lt;br /&gt;
Der Widerstand gegen das Verschwinden&lt;br /&gt;
Oder: Memory is appetite&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Grace Yoon&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Do, 13.04.2012 20.10-21.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Das Verschwinden von kulturgeschichtlichen und politischen Ereignissen aus dem Gedächtnis der Menschen, das Verdrängen der Erinnerung an die Verschwundenen und auch die Umstände dieses Verschwindens sind der Ausgangspunkt dieser akustischen Reise. &lt;br /&gt;
Selbst die existenzielle Erinnerungsarbeit und der Kampf eines jeden Einzelnen gegen die Verlusterfahrung spiegeln sich im gesellschaftlichen Gedächtnis.   &quot;Alles&quot;, schreibt die Autorin, &quot;lebt ausschließlich auf der Grundlage seines Verschwindens, und wenn man die Dinge in aller Hellsichtigkeit interpretieren will, muss man es unter Berücksichtigung ihres Verschwindens tun ...&quot; 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unbewältigte Vergangenheit&lt;br /&gt;
Mauern des Schweigens -  Kinderraub in Spanien&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Margot Litten	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 14.04.2012 13.05-14.00 BR2 radioFeature&lt;br /&gt;
Mehr als 100.000 politische Gegner ließ das Franco-Regime nach dem spanischen Bürgerkrieg umbringen. Das haben Historiker mittlerweile ausführlich dokumentiert. Eine andere Art von Verbrechen blieb jedoch bis vor kurzem weitgehend unbekannt: organisierter Kindesraub. In den ersten Jahren der Diktatur ideologisch motiviert, entwickelte er sich bald zu einem lukrativen Geschäft, in das Ärzte, Anwälte und vor allem die katholische Kirche verwickelt waren. Es wird geschätzt, dass in spanischen Geburtskliniken bis in die 80er Jahre an die 300.000 Babies verschwanden und mit gefälschten Papieren an kinderlose Paare verkauft wurden. Inzwischen suchen Mütter ihre Kinder und Kinder ihre leiblichen Eltern - doch das gestaltet sich extrem schwierig: Kein Wunder angesichts fehlender Dokumente, mangelndem politischen Willen und vor allem der Mauer des Schweigens, mit der sich die Kirche umgibt. Margot Litten hat in Spanien Betroffene bei ihrer Spurensuche begleitet.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ich hab&#039; so Sehnsucht nach dem Kurfürstendamm&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Gabi Schlag	&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
So, 15.04.2012	 14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
Die Geschichte einer Stadt, erzählt anhand der Geschichte ihres einzigen Boulevards von den Menschen, die ihn bevölkern Von Gabi Schlag&lt;br /&gt;
Der Kurfürstendamm in Berlin, 3,5 Kilometer lang, 53 Meter breit, gebaut von Kurfürst Joachim dem II. als Reitweg vom Berliner Stadtschloss zum Jagdschloss Grunewald. Die eigentliche Geburtsstunde des Kudamms wird mit der ersten Dampfstraßenbahn von Zoo bis Halensee am 5. Mai 1886 datiert. Dann geht alles sehr schnell: Der Kudamm wird von einer großbürgerlichen Wohnstraße zum kulturellen Zentrum und zum Vergnügungszentrum. Joseph Roth schreibt in Mampes guter Stube, Kurfürstendamm Nr. 15 und Erich Kästner hat im Café Leon am Lehniner Platz seinen Stammplatz. Nach &#039;45 wird der Kudamm der Mittelpunkt der Modestadt Berlin. Am 13. August 1961 errichtet die DDR eine 1378 Kilometer lange Mauer um ihren Staat. Berlin - eben noch Nabel der Welt - wird zur Insel. Die neue Identitätskrise beginnt mit dem Fall der Berliner Mauer: Berlin Mitte wird wieder Berlin Mitte und der Kudamm wird vom Zentrum an den Rand Berlins und an den Rand des allgemeinen Interesses befördert. Doch der Kudamm wäre nicht der Kudamm, würde er nicht auf die Füße fallen … Die Geschichte von Berlins einzigem Boulevard, erzählt von Berlinern und Zugereisten, die geblieben sind, wie beispielsweise: Brigitte Grothum, Ilja Richter, Jürgen Schitthelm; mit Gedichten von Klabund, Ringelnatz u.a. und Chansons von Claire Waldoff, Hildegard Knef ...	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ruanda – Wo Mörder und Überlebende Nachbarn sind&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Gaby Mayr und Günter Beyer&lt;/em&gt;	&lt;br /&gt;
So, 15.04.2012	 18.05-19.00 hr2 radioFeature&lt;br /&gt;
Verscharrt. In Latrinen versenkt. Verwest im Bananenhain. 800.000 Menschen, meist Tutsi, wurden 1994 im ostafrikanischen Ruanda getötet. Ein Völkermord, der das Land in den Abgrund stürzte.&lt;br /&gt;
 Heute herrscht Frieden in Ruanda, aber der Genozid wirkt fort. Günter Beyer und Gaby Mayr haben auf ihrer Reise ins „Land der tausend Hügel“ Zeugnisse des Schreckens und Zeichen der Hoffnung gesehen. Sie haben verstörende Nachrichten mitgebracht aus einem Land, dessen Zukunft längst begonnen hat.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Apr 2012 09:42:37 +0200</pubDate>
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    <title>Radiotips für die Woche vom 2. bis 8. April 2012</title>
    <link>http://rhet.de/index.php?/archives/291-Radiotips-fuer-die-Woche-vom-2.-bis-8.-April-2012.html</link>
            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Fair handeln - aber wie?&lt;br /&gt;
Eine Idee zwischen Ideal und Kommerz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Caspar Dohmen&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Di, 03.04.2012 19.15-20.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Am Anfang setzten Menschen ein Zeichen für faire Handelsbeziehungen: zwischen Produzenten im Süden und Verbrauchern im Norden. Ihre Devise: statt Marktpreisen faire Preise. Nicaraguakaffee etablierte sich neben der Jutetasche als Zeichen der Solidarität. Schon bald fanden die Waren den Weg aus den Weltläden in die Supermärkte. Heute steht der faire Handel an einem Scheideweg: Taugt die für den Süden geborene Idee auch für die Bauern im Norden? &lt;br /&gt;
Sollen im Süden in großem Stil Plantagen für den fairen Handel zertifiziert werden, weil der Markt es verlangt? Wird der Ansatz verwässert? Können die Bauern sich den fairen Handel noch leisten?   Über den richtigen Befund und Kurs gibt es Streit in der Bewegung. Gleichzeitig schlagen Unternehmen und einige Kleinproduzenten neue Pfade beim fairen Handel ein, ob in Nicaragua oder Deutschland. Der Autor hat Wegbereiter des fairen Handels in Nicaragua und Deutschland getroffen, den ersten Kaffeeeinkäufer des fairen Handels ebenso wie die Kleinbauern auf Kaffee- und Kakaoplantagen, die Textilarbeiterinnen einer Freihandelszone für Textilien ebenso wie Milchbauern in Süddeutschland. Er dokumentiert die Entwicklung der fairen Handelsidee zwischen Ideal und Kommerz.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Himmel über Berlin&lt;br /&gt;
Oder: Die Rückkehr der Götter&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Oliver Sturm&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 04.04.2012 00.05-1.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Die Sehnsucht, in einer höheren religiösen Ordnung aufzugehen und alle täglichen Belastungen zu transzendieren, ist größer geworden. Der Einzelne bekennt sich offener als früher zu einer Religion. &lt;br /&gt;
Und dennoch formen die religiösen Gemeinschaften im sozialen Gefüge der Stadt versteckte Subgesellschaften mit eigenen Regeln und Hierarchien.   Die Gesellschaft der religiösen Communities ist eine Welt im Verborgenen und bildet gleichwohl ein energetisches Netzwerk von ungeheurer Kraft.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Worstcase Black Out&lt;br /&gt;
Wenn das Internet die Gesellschaft lahmlegt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Stefan Heckmann	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 04.04.2012 22.05-23.00 SWR2 Feature&lt;br /&gt;
Tag X in Deutschland. Ein Supertrojaner namens Spytool legt landesweit kritische Infrastrukturen lahm. Zahlreiche Behörden und Unternehmen sind von dieser Cyber-Attacke massiv betroffen. Weite Teile des öffentlichen Lebens kommen zum Erliegen, nichts geht mehr. Dies ist das Szenario des Amtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), mit dem es sich in seiner aktuellen &quot;länderübergreifenden Krisenmanagementübung/Exercise&quot;, kurz LÜKEX auf diesen Tag vorbereiten will. Aber wie plausibel ist eine solche Cyberattacke, welche Auswirkungen hätten die Angriffe tatsächlich auf die Bürger und wie würden die Betroffenen auf die Katastrophe reagieren? Wie verändern Gefahrenlagen im Internet unser alltägliches Leben? Das Feature geht der Frage nach, wie der Staat sich darauf vorbereitet.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie US-amerikanische Fans das Radiohörspiel zu Grabe tragen&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Christian Blees&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Fr, 06.04.2012 11.05-12.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Alljährlich im Herbst treffen sich in einem Hotel vor den Toren New Yorks jeweils rund 1000 Fans, um die &quot;Golden Days Of Radio&quot; jeweils in Form von Diskussionsrunden, Vorträgen und Live-Hörspielaufführungen wieder auferstehen zu lassen - jene Ära der 30er- und 40er-Jahre, in der das Radio in den USA als unangefochtenes Unterhaltungsmedium Nummer Eins galt. &lt;br /&gt;
Damals nutzten Hollywoodstars wie Marlene Dietrich, Cary Grant oder James Stewart vor allem populäre Hörspielsendungen, um Werbung für ihre aktuellen Kinohits zu machen.   Das 36. Jahrestreffen im Oktober 2011 war allerdings unwiderruflich das letzte seiner Art: Die (überwiegend männlichen) Fans sterben allmählich ebenso aus wie die Gaststars aus den goldenen Zeiten.   Das Feature erinnert mithilfe von Interviews und zahlreichen Originalausschnitten populärer Sendungen an die glanzvollen Tage US-amerikanischer Radiokunst.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Am Anfang war das Wort -  Von Geschichten und Geschichtenerzählern&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Inge Kurtz	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 08.04.2012 18.05-19.00 hr2 radioFeature&lt;br /&gt;
„Menschen wollen Geschichten erzählt bekommen, überall auf der Welt. Deshalb müsste der Mensch von der Wissenschaft nicht als Homo sapiens – der wissende Mensch –, sondern besser als Homo narrans – der erzählende Mensch – bezeichnet werden“, schreibt der Schriftsteller Henning Mankell.&lt;br /&gt;
Erzählen heißt erinnern, das Verschüttete wieder heraufholen und bewältigen. Erzählungen von Zeitzeugen in Erzähl-Cafés, in Schulen oder in den Medien, Märchenerzähler im Kindergarten, Erzählen auf dem Theater belegen das neu erwachte Interesse an mündlich überlieferten Geschichten.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:48:48 +0200</pubDate>
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    <title>Radiotipps für die Woche vom 26.März bis 1. April 2012</title>
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            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Hate Radio&lt;br /&gt;
&quot;Radio-Télévision Libre des Mille Collines&quot; und der Genozid in Ruanda&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Milo Rau&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Di, 27.043.2012 19.15-20.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Die Hilfmittel, mit denen im Frühjahr 1994 in Ruanda mehr als 800000 Angehörige der Tutsi-Minderheit ermordet wurden, waren denkbar einfach - Macheten, Knüppel, einige wenige Gewehre. Doch das wohl wichtigste Instrument des Genozids war das ›Radio-Télévision Libre des Mille Collines‹ (RTML). &lt;br /&gt;
Dort verkündete ein Moderator: &quot;Alle, die ihr uns zuhört, erhebt euch, sodass wir alle für unser Ruanda kämpfen können. Wir müssen den Tutsi ein Ende bereiten, sie auslöschen, aus dem Land herausfegen.&quot; RTML produzierte in seinen Programmen eine Atmosphäre aus ruhiger Autorität, hysterischer Mordlust und entspanntem Entertainement. Die Grooves der neuesten kongolesischen Bands und aggressive Rassenideologie befeuerten die Mordlust der Täter, die Moderatoren koordinierten mit Befehlen und Empfehlungen den Fortgang der Massaker.  	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Werden Sie Soldat in der Einsatzarmee!&lt;br /&gt;
Der Kampf der Bundeswehr um Nachwuchs&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Anja Kempe&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 28.03.2012 00.05-1.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Große Werbe-Trucks ziehen über Land. &quot;Nicht nur Siemens oder die Telekom, auch wir haben was zu bieten, gute Bezahlung, Herausforderung und Abwechslung, einen sicheren Arbeitsplatz!&quot;. &lt;br /&gt;
Die Truppe trommelt, was das Zeug hält. Zeit- und Berufssoldaten können nicht mehr aus dem Pool der Wehrpflichtigen gewonnen werden, und für den Freiwilligendienst interessieren sich nicht einmal ein Prozent der Jugendlichen, um die sich die Bundeswehr aktiv bewirbt.   Von der Hardthöhe beauftragte Unternehmensberater bescheinigen dem Arbeitgeber Bundeswehr einen &quot;eklatanten Makel&quot;: den Wettbewerbsnachteil Auslandseinsatz.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Streit um Ghettorenten&lt;br /&gt;
Der Richter und die Opfer  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das mühsame Ringen um die Ghettorenten  &lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Julia Smilga&lt;/em&gt;	&lt;br /&gt;
Sa, 31.03.2012	 13.05-14.00 BR2 radioFeature&lt;br /&gt;
Reichen fünf Kartoffeln oder ein Teller Suppe am Tag aus, um einen Anspruch auf Rente zu haben? Konnten sich Juden im Ghetto ihre Arbeit frei aussuchen? An wen wurden Rentenbeiträge für sie bezahlt? Diese makabren Fragen beschäftigten jahrelang deutsche Rentenversicherungen und Gerichte. Jahrelang haben 70 000 Überlebende des Holocaust um ihre Rente gekämpft. Die meisten vergeblich: 90% der Anträge wurden abgelehnt. Mit der Begründung, Rente gebe es nur für freiwillige Arbeit und angemessene Bezahlung. Die Wende kam erst, als ein Richter am Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Jan-Robert von Renesse, daran ging, Historiker in aller Welt als Gutachter einzusetzen und hochbetagte Antragsteller in Israel persönlich über die Umstände ihrer Arbeit im Ghetto zu befragen. Er wies nach, dass es im Ghetto tatsächlich in gewissem Maß freie Entscheidungen und entlohnte Arbeit gab. 2009 wurde die deutsche Rechtsprechung geändert und der Zugang zu den Ghettorenten erleichtert. Inzwischen waren schon viele der Opfer gestorben. Zehntausenden Überlebenden aber hat der Richter zu ihrem Recht verholfen. Verloren hat er selbst. Nach seinem größten beruflichen Erfolg ist Richter von Renesse ins berufliche Aus katapultiert worden. Im April 2010 wurde er von allen Ghettofällen abgezogen, statt dessen hat er Behindertenausweise zu prüfen. Jetzt erhebt Richter Renesse schwere Vorwürfe gegen seine Kollegen, von denen er sich gemobbt fühlt. Und er klagt gegen seinen Arbeitgeber, wehrt sich gegen Eingriffe in die richterliche Unabhängigkeit. Die Justiz tut sich schwer mit einem Juristen, der seine richterliche Verantwortung ernst nimmt - und mit der Aufarbeitung auch des womöglich letzten Kapitels der Nazi-Geschichte.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Brilliante Geschäfte&quot;&lt;br /&gt;
Antwerpens neue Diamantenkönige &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Sven-Claude Bettinger&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 01.04.2012 14.05-15.00	SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
80 Prozent aller Rohdiamanten der Welt und die Hälfte der geschliffenen Steine wechseln in Antwerpen den Eigentümer. Die Führungsposition steht allerdings unter Druck. Bombay, Dubai, Hongkong oder Tel Aviv, die näher an den neuen Absatzmärkten liegen, entwickeln sich rasant zu wichtigen Konkurrenten. In der Scheldestadt haben Jains geräuschlos die jahrzehntelange Monopolstellung der jüdischen Händler gebrochen. Die global operierenden Konzerne der Inder haben Handel, Schleifen und Schmuckherstellung integriert. Sie nutzen billige Arbeitskräfte in Asien. Im &quot;Jerusalem des Nordens&quot; nimmt bittere Armut zu. Sie steht im schrillen Kontrast zu Betrugsfällen in dreistelliger Millionenhöhe, die in Antwerpen regelmäßig ans Licht kommen.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verborgene Opposition&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Christoph Burgmer&lt;/em&gt;	&lt;br /&gt;
So, 01.04.2012 18.05-19.00 Hr2 radioFeature&lt;br /&gt;
Im Iran herrscht gespenstische Ruhe. Dabei war es die iranische Studentenbewegung, die 2009 mit Massenprotesten ein Beispiel gab für die Nutzung neuer Medien im Widerstand gegen autoritäre Regimes.&lt;br /&gt;
Doch während die Proteste in Tunesien oder Ägypten politisch Wirkung zeigten, wurden sie im Iran blutig niedergeschlagen. Es folgte eine radikale Islamisierung des Bildungssystems: Bücher, Filme, Zeitungen und Zeitschriften, Facebook und Twitter wurden zensiert und verboten. Wie reagieren die Studierenden auf ihre totale Überwachung?&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anything Ghost&lt;br /&gt;
Von Phantom- und Auftragsschreibern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Nils Binnberg&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 01.04.2012 20.05-21.00 DLF Freistil&lt;br /&gt;
Seit der Pop in den Journalismus eingewandert ist, wird nicht mehr ausschließlich im Literaturbetrieb das eigene Leben von anderen &quot;geskriptet&quot;. Im Dienst des Entertainments wird in den Medien ein Etikettenschwindel praktiziert, der die Beteiligten zum Versteckspiel zwingt. &lt;br /&gt;
Die Multi-Medienpräsenz lässt sich nur durch einen kleinen Hofstaat realisieren. Die Generation &quot;Copy &amp;amp; Paste&quot; gewährleistet die Weiterverbreitung.   Während der Star auf seiner Jacht an der Côte d&#039;Azur weilt, beantwortet der Ghostwriter die Interviews zu Hause am Schreibtisch, twittert Kurznachrichten und frischt den Status auf Facebook auf.   Dabei hat er seinen Chef noch nie zu Gesicht bekommen. Wie viel Künstler steckt in seinen Interviews? Und wie viel Kunst beherrscht die digitale Bohème?	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 23 Mar 2012 09:54:52 +0100</pubDate>
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    <title>Radiotipps für die Woche vom 19. bis 25. März 2012</title>
    <link>http://rhet.de/index.php?/archives/289-Radiotipps-fuer-die-Woche-vom-19.-bis-25.-Maerz-2012.html</link>
            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Ruf und Widerruf&lt;br /&gt;
Der Streit um den Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Anselm Weidner&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Di, 20.3.2012 19.15-20.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Hier erteilte die Kirche dem preußischen Militarismus ihren Segen. Hier reichten sich Hindenburg und Hitler unter Krone und Kreuz die Hände, in einer pompösen Inszenierung von Kirche und Staat, am 21. März 1933, dem &quot;Tag von Potsdam&quot;. &lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten wurde die Kirchenruine 1968 abgerissen und durch den Bau eines Rechenzentrums ersetzt. Nun soll die Garnisonkirche wieder aufgebaut werden.   &quot;Für viele Menschen in Potsdam, Berlin, aber auch in ganz Deutschland hat dieses Bauwerk eine große Bedeutung&quot;, plädiert Ministerpräsident Platzeck für den Wiederaufbau. &quot;Aller Vernunft zum Trotz finden sich heute wieder Menschen zusammen, die danach trachten, diesem militaristischen Symbol erneut Leben einzuhauchen&quot;, empört sich die Bürgerinitiative &quot;Für ein Potsdam ohne Garnisonkirche&quot;.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Anführer&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Bettina Rühl&lt;/em&gt;	&lt;br /&gt;
Mi, 21.03.2012 22.05-23.00 SWR2 Feature | das ARD radiofeature&lt;br /&gt;
In Stuttgart steht seit Mai 2011 ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher aus Ruanda vor Gericht. Ignace Murwanashyaka soll von Deutschland aus eine Miliz befehligt haben, die im Kongo Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht. Milizionäre der FDLR, der &quot;Demokratischen Kräfte zur Befreiung Ruandas&quot;, überfallen seit Jahren Dörfer, brandschatzen, plündern, vergewaltigen, morden. Kamen die Befehle dafür aus Deutschland? Der 48-jährige Murwanashyaka hat in Bonn studiert, ist mit einer deutschen Frau in Mannheim verheiratet und geht regelmäßig zum christlichen Gottesdienst in seiner Gemeinde. Kann so jemand Täter sein? Eine Spurensuche.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ich sehe was, was du nur hörst&lt;br /&gt;
Über synästhetische Wahrnehmungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Heike Tauch&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Fr, 23.03.2012 20.10-21.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Einen Ton nicht nur hören, sondern auch sehen oder sogar schmecken zu können, schwarze Grapheme farblich zu erfahren, einen Menschen in bestimmten Farben zu sehen, stellt eine spezielle Form der Wahrnehmung dar, die Synästhesie genannt wird. &lt;br /&gt;
Synästhesie, griechisch &quot;Mitempfindung&quot;, bedeutet das Erleben zweier oder mehrerer zusammen auftretender Sinneseindrücke. Sie ist kein bewusster Akt, sondern etwas Unwillkürliches, das durch einen bestimmten Reiz ausgelöst wird, eine passive, automatische Erfahrung mit einer räumlichen Dimension, einer emotionalen Komponente, einer Beständigkeit.   Das Phänomen der Synästhesie ist schon lange bekannt. Doch erst mit der Entwicklung der Magnetresonanztomografie richtet sich auch das Interesse der Neurowissenschaft auf diese Art der Wahrnehmung.   Welche Besonderheit können sie in der Gehirntätigkeit feststellen? Wie können Synästheten ihre Fähigkeit sinnvoll nutzen? Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, die Synästhesie in den Alltag und vielleicht sogar in den Bildungskanon integriert?   Was wäre also, wenn 2 x 2 = nicht nur, aber auch rosa sein dürfte?	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Atomunfall Harrisburg&lt;br /&gt;
 Three Mile Island, der Wissenschaftler und die Suche nach der Wahrheit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Karl Hoffmann	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 17.03.2012 13.05-14.00 Bayern2 radioFeature&lt;br /&gt;
Bühnenarbeiter stellen Leinwände auf, Techniker kontrollieren Projektoren. Der Raum wird dunkel, auf den Leinwänden erscheinen Gesichter, Landschaften, Kühltürme eines Kernkraftwerkes. Wolken ziehen vorüber, Luftaufnahmen von einer Flusslandschaft. Wetterkarten tauchen auf. Und dann eine Gestalt mit zerzausten Haaren, die leidenschaftlich in die Kamera spricht, die Hand auf einem Papier mit dem englischen Titel: TMI - The Meteorological Setting of the ‘TMI-2’Nuclear Accident on 28 March 1979…  Die Videoaufnahmen sind nicht professionell, aber von historischem Wert. Der Wissenschaftler Ignaz Vergeiner hat Mitte der 90er Jahre für die Bewohner von Harrisburg eine bemerkenswerte Studie zum Atomunfall von Three Mile Island erarbeitet, dem bis dahin schwersten Unfall in einem Kernkraftwerk. Die Folgen wurden lange Zeit vertuscht, bestritten, geleugnet. Der Meteorologe Ignaz Vergeiner hat Jahre nach dem Vorfall sämtliche Wetteraufzeichnungen der Umgebung am Unglückstag zusammengetragen und belegt, dass sich die gesamte Radioaktivität, die bei dem Unfall freigesetzt wurde, in unmittelbarer Nähe abgelagert hat und dass viele der Bewohner verstrahlt worden sein müssen. Doch die Studie des streitbaren Meteorologen aus Osttirol, wurde von den amerikanischen Justizbehörden als unerheblich abgetan. Sie wäre in Vergessenheit geraten, hätte Vergeiner nicht kurz vor seinem Tod ein Testament in Form eines Videointerviews hinterlassen, in dem er Gerechtigkeit für die Menschen rund um Three Mile Island fordert. Auch mehr als 30 Jahre nach dem Reaktorunglück nehmen Behörden und Kraftwerksbetreiber die erhöhte Krebsrate und andere Folgen nicht ernst. Nach Tschernobyl und Fukushima werden auch die Langzeitfolgen aus Harrisburg wieder zum Thema. Und Ignaz Vergeiners Video-Testament wird zum Anti-Atomkraft-Theaterstück und im ZKM, im Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe, uraufgeführt. Letzter Versuch einer positiven Langzeitfolge.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Hell, hoch und herrlich in meinem Herzen&quot;&lt;br /&gt;
Mein Leben mit Karl May &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Ben Hänchen	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 25.03.2012 14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
Als andere Kinder mit der Playstation daddelten, putzte er seine Silberbüchse. Mit fünf Jahren kam Ben Hänchen in den Wilden Westen - auf der Stadtwaldbühne von Bischofswerda im deutschen Osten. Am 30. März hat Karl May 100. Todestag. Und Ben Hänchen wird zum 20. Mal bei den kleinsten Karl-May-Festspielen Deutschlands in der Naturkulisse stehen. Er war Pida, der Sohn des Kiowa-Häuptlings Tangua, er war das Halbblut Ik Senanda, er war Massa Bon, &quot;die schwarze gute Seele&quot;, und er war auch Winnetou, der &quot;rote Gentleman&quot;, der &quot;hell, hoch und herrlich im Herzen&quot; Old Shatterhands und in den Herzen von Millionen Lesern wohnt. Was macht das mit einem? Was hat Karl May aus Bischofswerda gemacht? Für eine Feature-Stunde wird der 25-jährige Darsteller, der inzwischen hauptberuflich Journalist ist, neben die Figuren treten, die er verkörpert hat, und sein Leben mit Karl May betrachten.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 16 Mar 2012 10:00:45 +0100</pubDate>
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    <title>Radkotipps für die Woche vom 20. bis 26. Februar 2012</title>
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            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;50 Jahre Deutschlandfunk: NEUE DLF-REIHE&lt;br /&gt;
Sendezeichen - Akustische Fundstücke aus 50 Jahren DLF&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Sendezeichen ist der Titel einer Reihe, mit der in den nächsten Monaten in ebenso vielen wie vielfältigen Kurzbeiträgen auf die ersten 50 Jahre des Deutschlandfunks zurückgeblickt wird: Eine akustische Wundertüte, deren ausgesuchte Ingredienzien zufällig und ohne chronologische Abfolge täglich ins Programm gestreut werden.&lt;br /&gt;
Täglich finden Sie hier ein Sendezeichen-Audio.http://dlf.de/sendezeichen-audio.65.de.htm:  				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Messerschleifen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Sebastian Meissner und David Hecht&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 22.02.2012 0.05-1.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Früher besaß jede Stadt ein eigenes Schlachthaus, heute geschieht das Töten von Schlachttieren in wenigen zentralisierten Großbetrieben. Den einen sind die Tiertransporte rund um den Globus egal. Hauptsache, das Steak liegt im Tiefkühlfach. &lt;br /&gt;
Die &quot;Locavores&quot; dagegen propagieren &quot;eat locally&quot;: Lebensmittel aus der eigenen Region zu beziehen, führt zu bewussterem Essverhalten und entlastet die Umwelt.   Wie aber stehen Fleischesser zum Töten? Sollte man lieber einem einzelnen Huhn bei vollem Bewusstsein den Hals umdrehen, als auf Massentierhaltung und angeblich humane Tötungsmethoden zu setzen?  	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abstellgleis für alle&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Wilm Hüffer&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Do, 23.02.2012 22.03-24.00 SWR2 Feature | das ARD radiofeature&lt;br /&gt;
Der Bahnhofsbau von Stuttgart liegt auf der Resterampe des Feuilletons. Dort grübelt man über Modernisierungsverweigerer, grüne Ideologen und schwäbische Wutbürger. Eine tragisch verzerrte Wahrnehmung. Denn Stuttgart 21 ist ein Abstellgleis, auf das auch alle anderen geschoben werden. Eine tiefer gelegte Sackgasse der deutschen Verkehrspolitik. Milliarden werden in Stuttgart und auf der Schwäbischen Alb verbaut, die für ungleich wichtigere Bahnprojekte fehlen. Deutlich mehr Güter auf die Schiene zu bringen, dieses Ziel wird Deutschland auf absehbare Zeit nicht erreichen - auch wegen Stuttgart 21. Wilm Hüffer rekonstruiert anhand zahlreicher bahninterner Unterlagen den Schacher um das schwäbische Großprojekt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zwanz&#039;g z&#039;quetschte Zwutschkerlzwetschken&lt;br /&gt;
Warum Deutsche und Österreicher nicht zusammenpassen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Günter Kaindlstorfer&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 25.02.2012 18.05-19.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Sie sind die größte Migrantengruppe in Österreich, eine gedemütigte und vielfach diskriminierte Minderheit: die Deutschen. Egal ob aus Hamburg oder Frankfurt, sie sind nicht sonderlich beliebt. &lt;br /&gt;
&quot;Wenn ich einen Deutschen sehe, werde ich zum Rasenmäher&quot;, formulierte einst Ex-Fußballstar Hans Krankl. Jetzt wollen zwei Dutzend gemobbte &quot;Piefkes&quot; nicht länger schweigen.   Zum Beispiel Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann und die Historikerin Brigitte Hamann, Kabarettist Dirk Stermann und der Theologe Ulrich Körtner.   Sie alle melden sich zu Wort und erklären, was ihnen an den Österreichern &quot;auf den Senkel geht&quot;.   Und warum sie sich ein Leben ohne das &quot;hedonistische Schlawinertum&quot; der Wiener oder Grazer dennoch nicht vorstellen können.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zwischen Haff und Kap Horn&lt;br /&gt;
Odyssee eines kleinen Jungen aus Ostpreußen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Anja Krug-Metzinger und Detlev W. Klee	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 25.02.2012 11.05-12.00 und 20.05-21.00 BR2 radioFeature&lt;br /&gt;
Ein kleiner Junge tanzt um ein Lagerfeuer, um das wilde Burschen der russischen Armee im Frühjahr 1945 im ostpreußischen Trakehnen lagern. Dietmar Grassmuck muss damals den Mördern seiner Familie dienen.&lt;br /&gt;
Die Russen rufen ihn &quot;Nemec&quot;, &quot;Deutscher&quot;, und er kredenzt ihnen Wodka. Die Rotarmisten, die seine Familie, die Eltern und die geliebte Schwester ausgelöscht haben, ließen den Jungen ungeschoren. Als alter Mann findet Dietmar Grassmuck auf dem Dachboden die Offiziersmütze, die er im Dienst der Russen lange getragen hat. Er ist den Tränen nah.&lt;br /&gt;
Dietmar Grassmuck kennt zwar nicht Stunde und Tag seiner Geburt. Doch sein Lebenswille ist ungebrochen: Er erlernt die russische Sprache, macht sein Kapitänspatent, um auf der Gorch Fock bis nach Kap Horn zu segeln. Unter den neuen Herren in der &quot;Sowjetisch-besetzten Zone&quot; und DDR steigt er zum Dolmetscher und Sachverständigen auf, der sich auch auf dem glatten Parkett der Diplomatie zwischen Berlin und Petersburg sicher zu bewegen weiß, wenn es um Fragen der Restitution von hüben wie drüben geraubten Kulturgütern geht.&lt;br /&gt;
Leitmotiv dieser Lebensfahrt ist das Heldentum des kleinen Mannes, dem es gelingt, sich trotz aller Widrigkeiten und Verluste über Wasser zu halten. Das Feature zeichnet unter Verwendung dokumentarischen Materials aus der Nahsicht eines Zeitzeugen ein spannendes Epochenbild mit vielen bisher unbekannten Details: Der Bogen spannt sich vom traumatisch erlebten Ende des Krieges über die Herrschaft der Russen in Ostdeutschland und den Aufbau der DDR bis zum Fall der Mauer. Die Dokumentation erzählt auch von einem im Westen kaum mehr bekannten, faszinierenden Land: Ostpreußen.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Ferrosexuellen&lt;br /&gt;
Erkenntnisse über Eisenbahn-Fans &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Thilo Schmidt&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 26.02.2012 14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
Es gibt Orte, da passiert nichts. Nur manchmal kommt ein Zug vorbei. Und es gibt Menschen, die diese Orte genau deshalb besuchen. Man könnte sie einfach als Eisenbahnfans bezeichnen. Aber wenn sie von &quot;Triebwagen&quot; und &quot;Netzabdeckung&quot; sprechen, scheint ihre Leidenschaft intensiver und lustvoller, eben: ferrosexuell. Sie sammeln Zugfahrten wie Briefmarken, sie fotografieren seltene Loks wie exotische Tiere und wenn ihnen eine längst stillgelegte Strecke in der Sammlung fehlt, mieten sie auch schon mal eigens einen Zug, der sie bis zum letzten Prellbock bringt. Extrem-Hobbyisten gibt es in vielen Bereichen. Und doch scheinen die Eisenbahnfans noch etwas extremer: pflichteifrig, planverliebt und pünktlichkeitsbesessen. Mit anderen Worten: genauso wie die Bahn selbst längst nicht mehr ist.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Feb 2012 10:33:47 +0100</pubDate>
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    <title>Radiotipps für die Woche vom 13. bis 19. Februar 2012</title>
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            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Animalia&lt;br /&gt;
Von Mensch zu Tier&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Grace Yoon&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 15.02.2012	00.05-1.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Das Thema ist die Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Der Bogen ist weit gespannt: von der lebenswichtigen, fast zärtlichen Verständigung zwischen Mensch und Tier in den Nomadengesellschaften Afrikas bis zum zerstörten, seelenlosen Verhältnis zu Tieren in der modernen Zivilisation. &lt;br /&gt;
In der Geräuschkulisse vollautomatisierter Schlachthöfe ist die Sprache verstummt.   Die Magie der Sprache, in der sich die Tuareg mit ihren Kamelen verständigen, scheint dagegen wie die Erinnerung an eine verlorene Zeit.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Illegalen&lt;br /&gt;
Palästinenser in Israel &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Igal Avidan	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 15.02.2012	22.05-23.00 SWR2 Feature&lt;br /&gt;
Die Sperranlage, die Israel im Westjordanland seit neun Jahren errichtet, soll den Palästinensern den Weg nach Israel verbauen. Aber bis heute wurden nur 70 % der Grenzanlage fertig. Abertausende von Palästinensern kennen die Schlupflöcher und kommen mit Hilfe palästinensischer und israelischer Grenzschmuggler illegal nach Israel. Sie sind auf der Suche nach Arbeit. Die ständigen Verhaftungen durch israelische Soldaten, die Gefahren beim Grenzübertritt und die hohen Transportkosten nehmen sie in Kauf. Denn in Palästina finden sie keine Arbeit, und als junge, ledige Palästinenser erhalten sie in Israel keine Arbeitserlaubnis. Igal Avidan traf einige Palästinenser, die auf Baustellen in Israel und den jüdischen Siedlungen illegal arbeiten. Er sprach mit ihren israelischen Arbeitgebern, mit Grenzschützern und Menschenrechtlern, die sich für die Rechte dieser Palästinenser einsetzen.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;donnerbogenflüsterkuppel&lt;br /&gt;
Ein Klangspaziergang mit Andres Bosshard&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Merzouga&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Fr, 17.02.2012	 18.05-19.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Der Schweizer Klangkünstler Andres Bosshard beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Klang urbanen Zusammenlebens. Er arbeitet mit Stadtplanern und Architekten und hat einen Klangreiseführer über Zürich geschrieben. &lt;br /&gt;
Bosshard spricht von der Notwendigkeit, die Hörsphäre der Stadt genauso zu gestalten und zu unterhalten wie Grünanlagen und öffentliche Plätze. Im Laufe der Zeit hat er eine Terminologie entwickelt, um Klangphänomene zu beschreiben, die zwar unser tägliches Leben prägen, für die wir aber keine Worte haben.   Das Duo Merzouga lädt den Zuhörer zu einem radio-phonen Klangspaziergang mit Andres Bosshard ein: Während wir in einer elektro-akustischen Komposition Klangtore und Flüsterkuppeln durchschreiten, beschreibt Bosshard seine Theorie von der &quot;Choreophonie des Stadtklangs&quot;.   Wir stehen unter dem Donnerbogen, umweht von fliegenden Lärmfahnen, lauschen gemeinsam dem Klangwind vergangener Zeiten und fragen uns: Wie könnte die Stadt der Zukunft klingen?  	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Tanz-Stunde &lt;br /&gt;
Was Paare aufs Parkett treibt ... &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Arthur Dittlmann 			&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 19.02.2012 13.05-14.00 BR2 radioFeature&lt;br /&gt;
Tanzen: Die heimliche Sehnsucht vieler Frauen – für viele Männer eher ein Alptraum. Sich als Paar federleicht übers Parkett bewegen, harmonisch schwebend, anscheinend mühelos... Was bei Könnern so anmutig aussieht, das wirkt bei Anfängern oft recht unbeholfen. Vor die Eleganz haben die Götter die Tanz-Stunde gesetzt. Da sorgen Tanzlehrer geduldig dafür, dass aus eigenwilligen Frauen und schwerfällig herumtapsenden Tanzbären Paare werden, die sich bei Rumba, langsamem Walzer oder beim Cha-Cha-Cha im gleichen Takt bewegen und sogar die eine oder andere Figur ausführen können, ohne sich auf die Füße zu treten oder gänzlich die Orientierung zu verlieren... Das Tanzen ist einer der Lebensbereiche, in denen der Mann noch das Sagen hat – oder zumindest &quot;hätte&quot;... Wenn aber der Mann nicht ordentlich &quot;führt&quot; und sich die Frau nicht vorschriftsgemäß &quot;führen lässt&quot;, dann wird aus dem Tanzen auch mal ein Geschlechterkampf auf dem Parkett. Um zum Gleichklang zu finden, um ihre Sehnsucht nach Harmonie, Übereinstimmung und Leichtigkeit zu stillen, gehen Männer und Frauen, Junge und Ältere zum Tanzkurs. Sie zählen mit, stolpern beim Wiegeschritt, freuen sich über geglückte Damendrehungen. Sie streben nach dem gemeinsamen Pulsschlag – und bekommen nebenbei ein Coaching für ihre Beziehung und fürs Leben mit.  &quot;Das Leben kann ein Tanz sein, wenn ich‘s richtig anpacke. Dann kann ich mich durchs Leben gleiten lassen, mit Freude und mit Leichtigkeit. Das Wichtigste, egal ob beim Tanzen, oder bei der Lebensgestaltung, ist Geduld. Wenn wir mal grad einen Schritt nicht hinkriegen, dann wiederholen wir ihn halt, Wiederholung ist die Mutter des Könnens. Und wenn ich all das berücksichtige, dann hab ich ein erfülltes Leben und einen erfüllten Tanz mit meinem Partner.&quot; Sylvia muss es wissen: Sie tanzt schon seit 16 Jahren mit ihrem Mann. Ihr Mann steht daneben und nickt zustimmend.  Auch Arthur Dittlmann hat sich aufs glatte Parkett der Tanzschule begeben.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Alles Walzer. Rechts, zwei, drei&lt;br /&gt;
Eine Revue in Ö-Moll&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Ursula Rütten&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 18.02.2012	 18.05-19.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Die &quot;österreichische Seele&quot; steht unter Beobachtung. Im Land der schönen blauen Donau und der Neurosenforschung rumort es. Die Rollen sind klar. Mann führt. Frau folgt. Geld regiert und Stammbuch. &lt;br /&gt;
Draußen vor der Tür, am Ende des roten Teppichs: Pöbelherrschaft, bedrohte Patrioten auf Kreuzzug gegen &quot;Überfremdung&quot;.   Zeit für eine Volksseelen-Sprechstunde im IX. Wiener Bezirk. Es treten u. a. auf: Kommerzialrätin Elisabeth Gürtler, Direktion Hotel Sacher, Barbara Rosenkranz, FPÖ-Vorsitzende von Niederösterreich, Mitbewerberin bei der Wahl des österreichischen Bundespräsidenten im April 2010, Marlene Streeruwitz, Schriftstellerin, Mieze Medusa, Slam-Poetin sowie eine Integrationspraktikantin aus Deutschland. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zombie 2.0&lt;br /&gt;
Die Perfektionierung der Untoten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Jochen Dreier&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 19.02.2012 14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
Zombie-Videos, Zombie-Spiele, Zombie-Bücher, Zombie-Blogs. Nie waren die Untoten so lebendig wie heute. Mehr als 100 abendfüllende Zombie-Filme wurden in den letzten zehn Jahren gedreht. Wer die Leichen lieber live erlebt, kann sich bei sogenannten Zombie-Walks beteiligen und als bleich und blutig geschminktes Wesen sein Unwesen in der Fußgängerzone treiben. Alles nur Horror-Karneval? Oder sind die lebenden Leichen eine besondere Ausgeburt der gegenwärtigen Finanzkrise? Es scheint jedenfalls kein Zufall, dass die Untoten vermehrt im Schatten des toten Kapitals auftreten. Schon sprechen Wirtschaftsexperten von &quot;Zombie-Banken&quot; und &quot;Zombie Economics&quot;: zielstrebig, willenlos, immer vorwärts, alles auffressen. Es scheint als habe unsere Gesellschaft im Zombie ihre Metapher gefunden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bitte beiseite treten, ich springe!  &lt;br /&gt;
Egon Friedell, Wien, Universaldilettant&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Alexa Hennings	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 19.02.2012 18.05-19.00 hr2 Feature&lt;br /&gt;
Sein Leben war hollywoodreif, doch es gibt weder einen Film über ihn noch eine ernst zu nehmende Biographie: Egon Friedell.&lt;br /&gt;
Dabei sind seine Hauptwerke, die „Kulturgeschichte der Neuzeit“, die „Kulturgeschichte des Altertums“ und die „Kulturgeschichte Griechenlands“ in sieben Sprachen übersetzt und Longseller seit 1927. Egon Friedell war Philosoph und Kabarettist, Lebemann und Salonlöwe, Schauspieler und Schriftsteller, ein Jude, der Christ wurde, ein Mann vollendeter Formen. „Bitte beiseite treten, ich springe!“, soll er den Passanten zugerufen haben, als 1938 zwei Gestapo-Männer an seine Wohnungstür hämmerten und nach dem „Jud Friedell“ verlangten. Der 60-Jährige sprang vom dritten Stock seiner Wohnung in den Tod.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 11:19:46 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Radiotipps für die Woche vom 6.bis 12. Februar 2012</title>
    <link>http://rhet.de/index.php?/archives/284-Radiotipps-fuer-die-Woche-vom-6.bis-12.-Februar-2012.html</link>
            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Plastic Jesus&lt;br /&gt;
Tito und die jugoslawischen Achtundsechziger&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Zoran Solomun&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Di, 07.02.2012	19.15-20.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Am 6. November 1972 wurde in Belgrad der 27-jährige Filmemacher Lazar Stojanovic¡ verhaftet. &quot;Feindliche Propaganda&quot; wurde ihm vorgeworfen und &quot;verfälschende Darstellung der politischen Verhältnisse des Landes&quot;. &lt;br /&gt;
Zu diesem Zweck, so heißt es in der Anklageschrift, habe er &quot;die Bildung einer Organisation von 29 Personen&quot; betrieben, &quot;um einen Spielfilm mit dem Titel &quot;Plastic Jesus&quot; zu drehen&quot;.   Stojanovic¡ wurde zu insgesamt drei Jahren Haft verurteilt, die er vollständig verbüsste.   &quot;Plastic Jesus&quot; war sein 70-minütiger Abschlussfilm an der Belgrader Filmakademie.   Stojanovic¡ vergleicht in seinem Film totalitäre Regime und zeigt Josip Broz Tito neben Adolf Hitler.   In der Geschichte Jugoslawiens hatte die &quot;Affäre Plastic Jesus&quot; große symbolische Bedeutung. Sie signalisierte auf unmissverständliche Weise, dass Tito keineswegs beabsichtigte, die bei den Studentenprotesten des Jahres 1968 geforderte Liberalisierung der Gesellschaft zuzulassen.   Anfang der 70er-Jahre begann der Kampf um den Erhalt des Machtmonopols, der zwei Jahrzehnte später mit dem Zerfall des Staates endete.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Ansichten der Arten oder: Was sagen die Tiere?&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Frank Kaspar&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Di, 08.02.2012	00.05-1.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Ein Gespräch unter Störchen: Man schnäbelt, stakst und klappert den neuesten Tratsch. Was gibt es da zu lachen? Hoffentlich nichts für die zwei seltsamen Vögel, die abseits heimlich lauschen! Wer lacht, vergisst das Zauberwort, das ihn zum Menschen zurückverwandelt. &lt;br /&gt;
So war das mit Kalif Storch und seinem Großwesir. Mensch bleiben, aber die Tiere verstehen, das wäre schön. König Salomo ließ sich seine Weisheit von den Vögeln flüstern.   Charles Darwin teilte sein Arbeitszimmer mit der Terrier-Hündin Polly.   Doktor Dolittle lernte 500 Tiersprachen von seinem Papagei.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verborgene Opposition&lt;br /&gt;
Iranische Studierende und die zweite islamische Kulturrevolution &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Christoph Burgmer&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 08.02.2012 22.05-23.00 SWR2 Feature&lt;br /&gt;
Während 2011 in vielen arabischen Ländern meist von der Jugend geführte Oppositionsbewegungen demokratische Umstürze initiierten, herrscht im Iran gespenstische Ruhe. Dabei war es gerade die iranische Studentenbewegung, die 2009 mit Massenprotesten ein Beispiel für die Nutzung neuer Medien im Widerstand gegen autoritäre Regime gab. Aber anders als in Tunesien oder Ägypten wurden die Proteste im Iran niedergeschlagen. Viele Studenten wurden ermordet, landeten im Gefängnis oder flohen ins Ausland. Und viele kehrten zurück an die Universitäten, ohne weitere Hoffnung auf demokratische Veränderungen. Es folgte die bis heute andauernde radikale Islamisierung des Bildungssystems. Schulbücher werden umgeschrieben, Bücher und Filme zensiert und verboten, Zeitungen und Zeitschriften geschlossen, Facebook und Twitter verboten. Nach 30 Jahren eine zweite islamische Kulturrevolution. Wie reagieren die Studierenden auf ihre totale Überwachung?	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mit Gangsta-Rap wirst du nicht alt&lt;br /&gt;
Von Hip-Hoppern, die keine bösen Jungs mehr sein wollen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Almut Schnerring und Sascha Verlan&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Fr, 10.20.2012	20.10-21.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
&quot;CNN der Schwarzen&quot;, &quot;Nachrichtenkanal aus den Vorstädten&quot;, &quot;Sprachrohr der Minderheiten&quot;. Rap verspricht Authentizität, die ungeschminkte Wahrheit. Auf der anderen Seite ist Hip-Hop längst zu einem millionenschweren Wirtschaftszweig geworden, wo verkauft wird, was sich verkaufen lässt, vor allem das Image vom bösen Jungen mit Migrationshintergrund. &lt;br /&gt;
 Dieses Image wurde zur Eintrittskarte in die große Aufmerksamkeitsindustrie. In diesem Spektakel ging jede Aufrichtigkeit verloren. Vergessen wurde auch, dass sich hier nur ein kleiner Teil der Rap-Szene präsentierte.   Wer sich nicht an diesem Spiel beteiligte, wurde schlicht übersehen. Rapper wie Yassir aus Frankfurt/Main beispielsweise, Jaysus aus Stuttgart, Ade Bantu aus Köln oder Gio di Sera, Gründer der Street-UniverCity Berlin.   Sie halten an den Idealen der Hip-Hop-Kultur fest und bemühen sich, die soziale Situation in ihrem Umfeld zu verändern. Sie wollen nicht, dass alle Welt nur noch von Ghetto, Gangstern und Gewalt redet, wenn von Rap die Rede ist.&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Heimatraum. Heimattraum.&lt;br /&gt;
Eine Revue in D-Moll&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Ursula Rütten&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 11.02.2012 18.05-19.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Willkommen zwischen Maas und Oder, Hallig und Watzmann, Penthaus und Plattenbau. Im nationalen Laboratorium für Artenschutz in kontrollierten Soziotopen mit multikulinarischer und globalisierter Brauchtums-Vielfalt. &lt;br /&gt;
Mit Streiflichtern über Gemüt und Gemütlichkeit, über mentale Reflexe auf das Eigene, das Fremde, das Andere. Eine Exkursion auf Seitenpfaden durch Stammesland und Grenzgelände.   Die Feldforscherin, auf der Suche nach der deutschen Seele, flaniert über ein rosa Straßenfest, schürft im Erzgebirge nach verlorener Lebensmitte, lauscht Kölner Edelweißpiraten, japanischen Isarmärchen sowie Patriotismusexperten mit und ohne Stammbuch. 	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Diskurs: &quot;Radioortung&quot; - Hörspiele für Selbstläufer&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;So, 12.02.2012	00.05-1.00DR Kultur Freispiel&lt;br /&gt;
Von September 2010 bis Oktober 2011 veranstaltete Deutschlandradio Kultur mit den koproduzierenden Künstlergruppen sowie den Koproduzenten Deutsches Theater Berlin, Hebbel am Ufer und Schauspiel Köln die Handy-Hörspielreihe &quot;Radioortung - Hörspiele für Selbstläufer&quot; (www.dradio-ortung.de). &lt;br /&gt;
Mit dem Ziel, die Technik des mobilen Internet für künstlerische Radioprojekte zu untersuchen, entwickelten die Künstlergruppen LIGNA, Rimini Protokoll und Hofmann&amp;Lindholm ortsbezogene Handy-Hörspiele für öffentliche Räume in Berlin und Köln: Auf Internet-Karten sind Hörspielfragmente als Audio-Dateien abgelegt, die im Netz, aber auch im Stadtraum über GPS-Handys gehört werden können.  Im Gespräch mit der Freispielmoderatorin Annette Schäfer stellen die Projektleiterin Katrin Moll und die beteiligten Künstler die Hörspiele vor und ziehen ein Fazit: Wirkte das Ausloten der mobilen Technologie erweiternd auf die Formenvielfalt des Hörspiels?   Wie kann man nach den Erfahrungen von &quot;Radioortung&quot; künstlerische Radioformen und Internet zusammendenken?     &lt;br /&gt;
Annette Schäfer, geboren 1959, Kulturwissenschaftlerin und Autorin. Moderiert u.a. die Sendung &quot;Freispiel&quot; auf DKultur.  Katrin Moll, geboren 1973, Medienwissenschaftlerin, Autorin und Dramaturgin, Projektleiterin von &quot;Radioortung&quot;.	&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zarathustra 2.0&lt;br /&gt;
Die Perfektionierung der menschlichen Spezies  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Gabi Schlag	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 12.02.2012	14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
Die alten Griechen haben ihn verehrt, Voltaire war er heilig, Nietzsche hat ihn zum Gott erhoben und wir haben ihn jetzt: den Übermenschen. Regenerative Medizin, Brainreading und Anti-Aging machen es möglich. Ersatzorgane werden gezüchtet oder gedruckt, Gehirne emuliert und auf menschliche Rohlinge übertragen, Out of Body Experiences beweisen, dass man das menschliche Bewusstsein übertragen kann. Doch der künftige Mensch wird ein Mensch ohne Gott sein, denn die Hirnforscher haben bewiesen, dass das Denken auf reiner Materie basiert und jede Form der Religion eine Wahnvorstellung ist.  Das Feature reflektiert die neuen Möglichkeiten der Verschiebung oder gar Überwindung menschlicher Endlichkeit aus historischer, philosophischer, soziologischer, vor allem aber ethischer Perspektive neu. In reportageartiger Form werden die neuen Möglichkeiten von Biotechnologie und Humanmedizin vorgestellt, denen literarische Utopien gegenüber gestellt werden, die längst von der faszinierenden und zugleich verstörenden Realität eingeholt sind. Doch ist ein Leben in einer komplett entzauberten Welt überhaupt noch lebenswert?	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:34:00 +0100</pubDate>
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    <title>Radiotipps für die Woche vom 30. Januar bis 5. Februar 2012</title>
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            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Tango auf dem sinkenden Schiff&lt;br /&gt;
Ein Rückblick auf Argentiniens Staatsbankrott&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Patrick Batarilo&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Di, 31.01.2012 19.15-20.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Es ist viel die Rede von Staatsbankrotten. Griechenland kann es treffen, Portugal und wer weiß, wen noch in Europa. Die Ängste sind groß. Aber was passiert wirklich während eines Staatsbankrotts? Wer bezahlt welchen Preis? Und wie geht es weiter? Die Argentinier können darüber einiges erzählen. &lt;br /&gt;
Als ihr Land vor gut zehn Jahren dem Bankrott entgegenschlitterte, mussten um die Banken angesichts wütender Demonstranten Stahlzäune gezogen werden.   Viele Argentinier schrieben ihr Land ab und wanderten aus.   Doch Argentinien hat den Staatsbankrott 2001/2002 überlebt.   Zwar waren die Opfer hoch, bis heute ist die Inflationsrate zweistellig.   Doch für manche war der Bankrott auch eine Chance.   Brukman etwa, eine Firma für Männerbekleidung in Buenos Aires, überstand die Krise, weil die Arbeiter die Firma übernahmen - zuvor hatten die Familieneigentümer das sinkende Schiff verlassen. Heute läuft das Geschäft so gut, dass die Firma Aufträge ablehnen muss. 	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hyänen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Peter Leonhard Braun&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 01.02.2012 00.05-1.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Ein Klassiker der Featuregeschichte: Als der Autor Peter Leonhard Braun und der Toningenieur Dieter Großmann am Rande des Ngoro-Ngoro-Kraters in Tansania ankamen, besaßen sie als einzige Weiße die Erlaubnis, eine Zeit lang innerhalb der am dichtesten besiedelten Tierwelt der Erde zu leben.&lt;br /&gt;
Ihr Auftrag war, das Jahrhunderte alte Bild von der Hyäne als feigem Aasfresser akustisch zu widerlegen. 21 Nächte lang folgte ein zum Aufnahmewagen umfunktionierter Landrover den Steifzügen der Hyänen. Das Resultat: Eine Reportage von akustischer Brillanz und zoologischer Einmaligkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Leonhard Braun, geboren 1929 in Berlin. Autor, Regisseur und Leiter der Feature-Abteilung des SFB von 1974 bis 1994, ein Pionier des &quot;akustischen Films&quot; und des Radio-Features. 1973 Prix Italia für &quot;Glocken in Europa&quot;. Organisator des Prix Europa und der Internationalen Featurekonferenz. 2007 erhielt Peter Leonhard Braun den Audio Luminary Award für sein Lebenswerk. Der Preis wurde beim Third Coast Festival in Chicago vergeben.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Wir zahlen nichts mehr!&quot;&lt;br /&gt;
Die &quot;Jungen Verzweifelten&quot; in Griechenland &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Marianthi Milona	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 01.02.2012 22.05-23.00 SWR2 Feature&lt;br /&gt;
Während die Reformversuche des griechischen Staates um die Bekämpfung des drohenden Staatsbankrotts die politischen Entscheidungen immer ungerechter für den griechischen Bürger aussehen lassen, macht sich auf den Straßen und Vierteln der Großstädte die Protestbewegung der &quot;Verzweifelten&quot; zum Widerstand breit. Doch es ist ein anderer Widerstand als der, den man von Griechenland bisher kannte. Dieses Mal wollen die Aktivisten die griechische Bevölkerung mit friedlichen Mitteln zum Protest gegen die, wie sie sagen, &quot;unmenschlichen Reformen&quot; aufrufen. Sie wollen mit ihrem Protest keine Politik machen, er ist vielmehr der verzweifelte Ruf einer sich missverstanden fühlenden Gesellschaft, die um ihre Würde und ihre Anerkennung in der europäischen Gemeinschaft ringt. Ihre persönlichen Geschichten stehen damit paradigmatisch für jeden Bürger Europas, der in den Strudel machtökonomischer Interessen geraten kann und ohne die Hilfe von außen nicht überleben wird.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Klavier spielen&lt;br /&gt;
Ilse von Alpenheim und der Weg zum schönen Klang&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Sibylle Tamin&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Fr, 03.02.2012	20.10-21.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
&quot;In Marcel Prousts Fragebogen findet sich auf die Frage, was möchten Sie gerne können, häufig die Antwort: Klavier spielen. Warum Klavier spielen? Was steckt hinter dieser Sehnsucht?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ilse von Alpenheim ist 84 Jahre alt. Sie war bis in die 1970er-Jahre weltweit als Pianistin aufgetreten und hatte mit 80 noch einmal eine CD zu Wohltätigkeitszwecken eingespielt: Mozart, Haydn, Schumann, Chopin und Brahms.   Ein Spiel, klar und unprätentiös, von feinem schönen Klang, in das ich mich so nachhaltig verliebte, dass ich sie kennenlernen wollte, diese Klangvirtuosin.   Mein Klavierspiel hatte ich längst aufgegeben, das Instrument verkauft und war von dem Geld in die Karibik gereist. Seit Kurzem jedoch besitze ich wieder ein Klavier und habe zu üben begonnen.   Ilse von Alpenheim lud mich zu sich ein in die Schweiz, und während draußen auf der Wiese die Schafglöckchen bimmelten und am Horizont die Schneeberge standen, erzählte sie, wie dieser alte Traum vom Klavierspielen-Können Wirklichkeit werden kann, wie, mit welchen Konsequenzen, welchen Gewinnen und Verlusten. Sie begann, mir ihr Leben zu erzählen.&quot; (Sibylle Tamin)	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hungersmord&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Franziska Dorau	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 04.02.2012 13.05-14.00 BR2 radioFeature&lt;br /&gt;
Holodomor - Über den Hunger des Jahres 1933.  Eine ukrainische Ausgrabung &lt;br /&gt;
&quot;Geheimnisse&quot; lautet der Name eines Spiels, das in der Ukraine von kleinen Mädchen gespielt wird. Sie graben ein Erdloch, füllen es mit bunten Fundstücken, bedecken es mit einer kleinen Glasscheibe und schütten es wieder zu. Am nächsten Tag kommen sie zu dem Versteck zurück und sehen sich den Schatz unter der Scheibe an. Auch ihre Großmütter haben es so gemacht - mit den bunten, christlichen Ikonenbildern, die sie vor der Zerstörung durch die Sowjetmacht bewahren wollten. So beschreibt es die ukrainische Schriftstellerin Oksana Sabuschko. In der Sowjetunion durfte vieles nur im Geheimen bewahrt werden. Auch die Erinnerung an dreieinhalb bis vier Millionen Hungertote, die Stalins Kollektivierungspolitik Anfang der 1930er Jahre gefordert hat. Die Beschlagnahmung von Ernten und Vieh sollte die Bauern ihrer Lebensgrundlage berauben und sie zum Eintritt in die Kolchosen zwingen. Sechs Jahrzehnte lang war es bei Strafe verboten, über den &quot;Holodomor&quot; - wörtlich übersetzt: Hungersmord - zu sprechen. Nach der Unabhängigkeit der Ukraine wurde er zum Völkermord an den Ukrainern erklärt. Inzwischen wurde er erneut uminterpretiert: als &quot;gemeinsame Tragödie der ehemaligen Sowjetvölker&quot;. Auf einer Reise durch die Zentral- und Ostukraine hat die Autorin Überlebende befragt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von einem, der auszog, den Tod nicht zu fürchten&lt;br /&gt;
Geschichten vom Leben und Sterben&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Karla Krause&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 04.02.2012	18.05-19.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Der Alte St. Matthäusfriedhof in Berlin-Schöneberg. Fünf Gräber, fünf Geschichten, alle unverwechselbar, aufwühlend. Tonangebend: Bernd Bossmann, alias Ichgola androgyn, Polit-Tunte, Krankenpfleger, Schauspieler, Gastronom, Bestatter, der vom Tod als &quot;Silvester des Lebens&quot;, als dessen absolutem Höhepunkt, überzeugt ist. &lt;br /&gt;
Kontrapunktisch dazu die Mutter, die um den Sohn seit Jahren im Internet trauert. Dann das junge Paar mit seinem &quot;Sternenkind&quot; und die MS-Kranke, die sich nach Ruhe unter ihrem Grabstein sehnt.   Die Autorin trägt die Begegnungen vom Friedhof ans Grab ihres Liebsten, um mit ihm im Gespräch zu bleiben. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schnee - Geschichten einer Leidenschaft&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Sibylle Tamin&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
So, 05.02.2012	14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
So schön der Schnee ist! Von Innen nach Außen betrachtet: immer. Und Winter- und Wintersportbegeisterte bangen um ausreichenden Schnee für ihre Leidenschaft. Denn Schnee wird rar. In den Schweizer Alpen wird bis zum Ende des Jahrhunderts ein Schneefallrückgang bis zu 80 Prozent prognostiziert. Kahle Aussichten. Schnee, also bald eine Geschichte der Vergangenheit? Auf alle Fälle Zeit, über Schnee zu sprechen, meint Sibylle Tamin und erzählt eine Familiengeschichte, die im Schnee beginnt und im Eis endet. Da persönliche Geschichten nicht nur literarisch erzählt werden, sondern im Kontext von gesellschaftlicher Entwicklung, Kulturgeschichte und Geschichte überhaupt stehen, verknüpft Sibylle Tamin alle miteinander. Da lässt sie auch die Geschichte vom Tod Robert Walsers nicht aus, der bei einem Weihnachtsspaziergang in den Hügeln von Herisau im Schnee stirbt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Karl Marx der Musik, die Denunzianten-Lady und der gefährlichste Terrorist der Welt&lt;br /&gt;
Die Eislers – eine Ausnahmefamilie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Henry Bernhard	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 05.02.2012 18.05-19.00 hr2-kultur | Feature&lt;br /&gt;
In dieser Familie ging es zu wie in Shakespeares Königsdramen. Und wenn sich die Geschwister Gerhart Eisler, Hanns Eisler und Ruth Fischer auch nicht umbrachten, so kamen ihre Verleumdungen mindestens einem Rufmord gleich.&lt;br /&gt;
Dabei waren sie sich durchaus ähnlich: antibürgerlich, kommunistisch gesinnt und von hoher Intelligenz. Hanns schrieb das Einheitsfrontlied, Gerhart wurde Revolutions-Exporteur der Komintern und Ruth fast zur ersten Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands - wenn Stalin sie nicht daran gehindert hätte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 11:28:37 +0100</pubDate>
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    <title>Radiotipps für die Woche vom 16. bis 22. Januar 2012</title>
    <link>http://rhet.de/index.php?/archives/282-Radiotipps-fuer-die-Woche-vom-16.-bis-22.-Januar-2012.html</link>
            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Rutkas Tagebuch&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Steffen Moratz&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Mi, 18.01.2012	00.05-1.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Rutka Laskier gilt vielen als &quot;polnische Anne Frank&quot;: Das jüdische Mädchen schrieb 1943 ein Tagebuch. Sie wohnte damals in Bêdzin, einem kleinen Ort in der Nähe von Kattowitz. Vor ihrer Deportation ins Lager Auschwitz-Birkenau übergab Rutka das Tagebuch ihrer Freundin Stanislawa Sapiñska, die es über 60 Jahre zu Hause aufbewahrte. &lt;br /&gt;
Als einziger der Familie hatte Rutkas Vater den Holocaust überlebt und nach dem Krieg in Israel eine neue Familie gegründet.   So bekam Rutka posthum eine Halbschwester: Zahava Scherz in Tel Aviv.   Erst Jahrzehnte später erfuhr sie von Rutkas Tagebuch.  Es erschien erstmals 2006 in polnischer Sprache.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Hochzeitstorte für das Prinzenpaar&lt;br /&gt;
Von der Sehnsucht nach Preußen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Eva Maria Götz&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Fr, 20.01.2012 20.10-21.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Ein pensionierter Banker gründet ein Museum wider das Anti-Preußentum. Ein Kaufmann widmet sein Leben der Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses. Eine Potsdamer Geschäftsfrau backt eine symbolische Hochzeitstorte und feiert mit anderen Verehrern der Hohenzollern im eigenen Garten die Vermählung des jüngsten Prinzenpaars - leider in dessen Abwesenheit. &lt;br /&gt;
Ein Historiker widmet sich der Geschichte eines untergegangenen Staates - und studiert auch die Kochrezepte vom Hofe der alten Preußen.   Vor 65 Jahren, 1947, wurde der Staat Preußen aufgelöst - der Begriff &quot;preußischer Geist&quot; hat sich gehalten, und er werde, so klagen Preußennostalgiker, zu oft als &quot;Ungeist&quot; konnotiert.   Nicht nur die Verehrer Preußens verweisen auf ein Land mit klaren Regeln, dauerhaften Werten, fester Hierarchie und der Toleranz Friedrichs II. Zum 300. Geburtstag des Alten Fritz werden seine Jünger zu Hochform auflaufen.	&lt;br /&gt;
Stevia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das süße Kraut und die Multis  &lt;br /&gt;
Der Coup mit dem Indianerzucker   &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Gaby Weber	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 21.01.2012 13.05-14.00 BR2 radioFeature&lt;br /&gt;
Erst war die Stevia in Europa verboten, jetzt hat es Brüssel doch zugelassen. Das Agrobusiness will nun ganz groß einsteigen. Stevia ist ein natürlicher Süßstoff – es hat keine Kalorien, ist für Diabetiker geeignet und schadet den Zähnen nicht. Die Stevia stammt aus Paraguay, und die indigenen Völker Südamerikas haben mit ka´ahé, dem „süßen Kraut“, schon immer ihren Matetee gesüßt. Lange Zeit war die Stevia nur einigen Insidern bekannt, die sie von ihren Reisen nach Südamerika mitbrachten oder auf dem Balkon anbauten. Mit nur ein bisschen Marketing hätten die Latinos mit diesem natürlichen Wundermittel den europäischen Markt erobern können. Doch Ende der neunziger Jahre verbot die EU sämtliche Steviaerzeugnisse als Lebensmittel oder Lebensmittelzusatzstoff. Zwar konnten keine negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit nachgewiesen werden, doch über zehn Jahre lang schmorte die Zulassung in Brüssel. Erst nach einem Antrag des Agrarmultis Cargill und der European Stevia Association (EUSTAS) kam Bewegung in die Sache. Auf früheren Tabak-Feldern soll künftig die Stevia angepflanzt werden. Für die Lateinamerikaner ist vermutlich der Zug abgefahren. Ein klassischer Fall von Biopiraterie.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von Abu Ghraib nach Marienfelde&lt;br /&gt;
Ursendung: Die zwei Leben des Abu Atab&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Giuseppe Maio&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 21.01.2012 18.05-19.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Baghdad 1981. Ein absurder Verdacht bringt den 17-jährigen Schüler Abu Atab ins Gefängnis. Aus dem Missverständnis wird ein Albtraum: neun dunkle Jahre in Abu Ghraib. &lt;br /&gt;
Zahllose Hinrichtungen geschehen vor seinen Augen, doch er selbst kann dem Tod von der Schippe springen. &quot;Gott hatte mit mir noch etwas vor.&quot;   Heute ist Abu Atab deutscher Staatsbürger und lebt in Berlin-Marienfelde.   Aber er traut seinem Glück nicht. Zwar hat er jahrelange Folter und auch die Todeszelle überlebt, doch seine Erinnerung hält ihn weiterhin gefangen.   &quot;Die Haut juckt. Selbst die Zähne jucken.&quot; Im Schlaf kratzt er sich wund.  Er muss erzählen. Um die alten Geister zu bannen, muss er die Geschichte seiner zwei Leben immer wieder erzählen.   Am liebsten im Gehen, auf seinen langen Spaziergängen durch die Stadt.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;An die Wand geklatscht&lt;br /&gt;
Eine kleine Kulturgeschichte des Frosches &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Rolf Cantzen	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 22.01.2012	14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
Der Frosch. Als schön galt er nie. Es gab nur die Hoffnung, dass sich hinter der Hässlichkeit ausgesprochene Schönheit und finanzielle Anziehungskraft verbarg. So jedenfalls im Märchen. In der Wirklichkeit unerreichbar. Im Mittelalter galt der Frosch in der Theologie als teuflisches Wesen. Er machte so viel Krach und strömte unangenehmen Geruch aus. Die Neuzeit fand auch nichts Besseres am Frosch. Dann wurde er im 19. Jahrhundert im Labor zum Versuchstier. Heute geht die Froschpopulation zurück und der Frosch ist Symbol für den Rückgang der Artenvielfalt und nicht nur das, der Frosch wurde zum Umweltschützersymbol.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Edwin Geists „Tagebuch für Lyda“ 1942&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Reinhard Kaiser&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 22.01.2012 18.05-19.00 Hr2 Feature&lt;br /&gt;
Als die zuständige Nazi-Behörde dem „halbjüdischen“ Berliner Komponisten Edwin Geist 1937 das Komponieren verbietet, flieht er nach Litauen, verliebt sich dort in die jüdische Pianistin Lyda und heiratet sie. Doch vier Jahre später besetzen die Deutschen das Land.&lt;br /&gt;
Geist muss mit seiner Frau ins Ghetto. Nachdem er wieder freigekommen ist, setzt er Himmel und Hölle in Bewegung, um auch seine Frau aus dem Ghetto zu holen. Wie ihm das gelingt, davon handelt sein Tagebuch für Lyda. Die Geschichte einer großen Liebe, die für beide kein gutes Ende nimmt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:47:22 +0100</pubDate>
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    <title>Radiotipps für die Wochen von 19. Dezember bis 1. Januar 2012</title>
    <link>http://rhet.de/index.php?/archives/281-Radiotipps-fuer-die-Wochen-von-19.-Dezember-bis-1.-Januar-2012.html</link>
            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
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    &lt;strong&gt;&quot;Werden Sie Soldat in der Einsatzarmee!&quot;&lt;br /&gt;
Der Kampf der Bundeswehr um Nachwuchs &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Anja Kempe	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 21.12.2011 22.05-23.00 SWR2 Feature | SWR2 extra: Deutschlandreise&lt;br /&gt;
Große Werbe-Trucks ziehen über Land. In neuem Glanz, wie ein modernes Wirtschaftsunternehmen, möchten sich die deutschen Streitkräfte präsentieren. &quot;Nicht nur Siemens oder die Telekom, auch wir haben was zu bieten, gute Bezahlung, Herausforderung und Abwechslung, einen sicheren Arbeitsplatz!&quot; Die Truppe trommelt, was das Zeug hält, denn es werden erhebliche personelle Engpässe befürchtet. &quot;Das Image der Bundeswehr muss gravierend verbessert werden&quot;, mahnt das Verteidigungsministerium mit Blick auf die Einsatzverpflichtungen der Zukunft. Zeit- und Berufssoldaten können nicht mehr aus dem Pool der Wehrpflichtigen gewonnen werden, und für den Freiwilligendienst interessieren sich nicht einmal ein Prozent der Jugendlichen, um die sich die Bundeswehr aktiv bewirbt. &quot;Für einen Abgesang ist es noch zu früh&quot;, beschwichtigen interne Militärexperten, die an einer Studie arbeiten: Wie konkurrenzfähig ist der Soldatenberuf im Kampf um qualifizierten Nachwuchs? Doch von der Hardthöhe beauftragte Unternehmensberater bescheinigen dem Arbeitgeber Bundeswehr einen &quot;eklatanten Makel&quot;, den Wettbewerbsnachteil Auslandseinsatz.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wo die Löwen weinen &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Heinrich Steinfest	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Do, 22.12.2011, 22.03 Uhr, ca. 55 Min.&lt;br /&gt;
Teil 1: Der Bahnhof oder Eine Maschine macht Ärger&lt;br /&gt;
Do, 29.12.2011, 22.03 Uhr, ca. 55 Min.&lt;br /&gt;
Teil 2: Kopfschuss oder Ein Hund steht still&lt;br /&gt;
Sa, 31.12.2011, 20.15 Uhr, ca. 45 Min.&lt;br /&gt;
Teil 3: Die schwäbische Madonna oder Der Mann auf dem Seil&lt;br /&gt;
SWR2 Hörspiel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Stuttgarter Krimi-Autor Heinrich Steinfest gibt sein Hörspieldebüt mit einem Hörspiel nach seinem Roman &quot;Wo die Löwen weinen&quot;:&lt;br /&gt;
Kommissar Rosenblüt, ein in die Jahre gekommener und elitärer Kriminalist, hat dem lieben Gott versprochen, nie wieder nach Stuttgart zurückzukehren. Bis sich die Lage im Stuttgarter Kessel zuspitzt und er von seinem Dienstort München abberufen wird: &quot;Kaum kam ich nach Stuttgart, geriet ich an den Rand einer Demonstration. Überraschende Proteste in einer Stadt, deren Bürger sich über so lange Zeit lediglich in der Kunst ohnmächtigen Schulterzuckens geübt hatten. Und wie immer waren die Schwaben gründlich.&lt;br /&gt;
Dazu kannte ich sie lange genug. Ich war selber einer. Die Aufrufe, Informationen und Pamphlete, die sie mir in die Hand drückten, sprachen Bände. Diese Leute, die da auf die Straße gingen, waren allesamt Fachleute. Nirgends auf der Welt hatten die Menschen derart viel Ahnung von Bahnhofsarchitektur, Gleiswesen, Fragen der Statik und Tektonik, der Finanzmathematik und Steuerkalkulation, der Luftbelastung im Zuge städtischer Verbaustellung. Jeder zweite ein selbsternannter Architekt, jeder dritte ein versierter Denkmalschützer, von den Rechenkünstlern ganz zu schweigen. Ihr Demonstrationsgehabe hingegen wirkte unbeholfen, als hätten sich ein paar Kricketspieler auf eine Eistanzfläche verirrt.&quot;&lt;br /&gt;
In &quot;Wo die Löwen weinen&quot; geht es um Mord an einer ganzen Stadt und um nichts Geringeres! Dazu gehören Delikte wie Einschüchterung, Handgreiflichkeiten usw. Außerdem geht es um einen zornigen Frührentner, ein Mann der vom Wutbürger zum Scharfschützen wird und den Mächtigen die Angst zurückbringen möchte, letztlich aber doch ein Gutmensch bleibt. Und um einen rätselhaften Hund, ein Streuner, kurzbeinig, langohrig, verfettet und stoisch im Wesen. Lassen Sie sich überraschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Heinrich Steinfest&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;geboren 1961 in Albury/Australien, sozialisiert in Wien, lebt als Maler und Autor in Stuttgart. Seit 1982 stellt er seine experimentelle Theaterarbeit mit dem Kunstverein &quot;up-art&quot; u.a. in Wien, Hamburg und Kiel aus. Er veröffentlichte eine Reihe von meist utopischen oder SF-Erzählungen und mit &quot;Das Ein-Mann-Komplott&quot; 1996 seinen ersten Kriminalroman, dem zahlreiche weitere folgten. Daneben schrieb er Glossen für die Stuttgarter Zeitung.&lt;br /&gt;
Heinrich Steinfest wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet. Er erhielt 2010 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis.&lt;br /&gt;
Am Mittwoch, 14.12. war Krimiautor Heinrich Steinfest zu Gast in der Sendung &quot;SWR1 Leute&quot; im Programm SWR1 Baden-Württemberg. Die Sendung gibt es als MP3 zum Herunterladen und Nachhören auf der Internetseite SWR.de. Kopieren Sie dazu diesen Link ins Adressfeld Ihres Browsers:&lt;br /&gt;
http://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/-/id=1895042/nid=1895042/did=8935198/jdgq84/index.html&lt;br /&gt;
(Länge: 31 Minuten / Format: MP3)&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meine musische Mission&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Ricarda Bethke&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Fr, 23.12.2011 20.10-21.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Was eigentlich zeichnet eine gute Lehrerin aus? Wie kann sie Neugier und Eigensinn in ihren Schülern wecken? Die Autorin Ricarda Bethke erinnert sich an ihre eigene Zeit als Lehrerin in der DDR. &quot;In dir muss zünden, was in anderen brennen soll&quot; - nach diesem Grundsatz hat sie unterrichtet.&lt;br /&gt;
Auch die Schülerin Grit, das &quot;schwarze Gretchen&quot;, ist bei ihr in die Schule gegangen.   Die ausgebildete Sängerin wurde schließlich selbst zur Lehrerin für Musik, Latein und Griechisch.   &quot;Wir trafen uns wieder an einem freien Wochenende&quot;, schreibt Ricarda Bethke, &quot;und ich spürte, wie sie glühte für ihre Arbeit und wie sie glücklich wurde damit. Solche roten Wangen, solche schwingende Stimme kannte ich auch an mir und an meinen Kollegen, wenn wir aus einer gelungenen Unterrichtsstunde kamen, erfüllt von dem Eifer des Erkennens, den wir gerade entfacht hatten.&quot;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schöne Fremde, ganz nah&lt;br /&gt;
Mit Reiseschriftstellern unterwegs in Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Jochen Rack&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 25.12.2011 14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag | SWR2 extra: Deutschlandreise&lt;br /&gt;
Der Ruhrpott ist manchen Deutschen fremder als die Toscana, und New York vertrauter als Nürnberg. Und wer, wenn er aus den alten Bundesländern stammt, kennt schon Brandenburg, Chemnitz oder Wismar? Billigflüge ermöglichen Reisen in die weite Welt, und wer dennoch in Deutschland unterwegs ist, kennt meist nur das Netz der Bundesautobahnen und den Blick auf Schallschutzwände aus dem ICE. Kein Wunder, dass deutsche Schriftsteller die Erkundung des eigenen Landes wieder reizvoll finden. Die Wahl des Verkehrsmittels bestimmt dabei nicht unwesentlich die Art der Wahrnehmung. Alle Autoren suchen das Neue im scheinbar Vertrauten, erkunden Stadt und Land und Leute, deutsche Geschichte und deutsche Mythen, und denken darüber nach, was die seit 20 Jahren wiedervereinte Nation im Innersten zusammenhält. Die Reiseschriftsteller des 21. Jahrhunderts bewegen sich dabei in einer literarischen und journalistischen Tradition, die von Heines Harzreise im Jahr 1824 über Werner Bergengruens Fahrradtour durch das Deutschland von 1933 bis zu Franz X. Gernstls jüngsten Fernsehreportagen in die Gegenwart reicht. Das eigene Land zu entdecken, kann noch immer ein Abenteuer sein.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;„Alles auf der Welt ist Wandel“  &lt;br /&gt;
Von Abschied und Anfang&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Hans-Joachim Simm	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 25.12.2011 18.05-19.00 hr2 Feature&lt;br /&gt;
„Satane stehen auf den Köpfen ... und stürzen ärschlings in die Hölle.“ Mit diesen Worten macht Mephisto seinem Ärger darüber Luft, daß Faust schließlich doch erhoben und gerettet wird. Wenn selbst die Teufel in der Hölle schmoren müssen, ist klar, daß nichts bleibt, wie es war, ist oder scheint.&lt;br /&gt;
Alles unterliegt ständigem Wandel, oft nehmen die Dinge einen unerwarteten Verlauf. Das gilt für den einzelnen Menschen ebenso wie für Gesellschaften, es gilt für die gesamte Natur, für das ganze Universum. Die Fähigkeit zum Wandel ist der entscheidende Faktor der Evolution; ohne Veränderung gibt es keine Entwicklung, kein Leben, kein Weiterleben; in der Fülle des Daseins wechseln die Formen und Inhalte, jeder Mensch fängt die Welt von vorn, neu an, in jedem Augenblick des Lebens, in seinen Gefühlen, in Liebe und Haß, Freude und Trauer.&lt;br /&gt;
Was wir daraus lernen können, ist Geduld zu haben gegen alles Ungelöste, den Wandel anzunehmen, aber auch die Dauer im Wechsel zu erkennen. „Das einzig Beständige ist der Wandel“, hat Charles Darwin gesagt. Der Wandel des Daseins fordert heraus, sich dem Neuen, Unbekannten zu stellen, den eigenen Weg zu finden, in der Gewißheit, daß im Wechsel die Einheit des Lebendigen besteht: „Und solang du das nicht hast, / Dieses: Stirb und werde! / Bist du nur ein trüber Gast / Auf der dunklen Erde“, heißt es im West-östlichen Divan, und Rilke fordert in seinen Duineser Elegien zum Handeln auf: „Was, wenn Verwandlung nicht, ist dein drängender Auftrag?“ Dichter und Philosophen aller Zeiten haben sich diesem „Auftrag“ gestellt, haben die Veränderlichkeit des Daseins zum Thema gemacht, in Gedichten, Erzählungen und Betrachtungen.&lt;br /&gt;
 	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Millionäre und Milizen&lt;br /&gt;
Marktwirtschaft radikal in Beirut&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Achim Nuhr&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Di 27.12.2011 19.15-20.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau des in Krieg und Bürgerkrieg zerstörten Beirut dauert bis heute an: Im alten Stadtzentrum, früher Treffpunkt aller Schichten und Kulturen, entsteht eine riesige, artifizielle Luxuszone. &lt;br /&gt;
Das &quot;größte Stadtsanierungsprojekt der Welt&quot; besteht vor allem aus Plattenbauten, die die alte, mediterrane Fassadenkultur nur äußerlich imitieren und damit nur sehr oberflächliche Erinnerungen an die Vergangenheit zulassen.   Der luxussanierte Kern wird nur durch eine Ringstraße vom Rest der Stadt getrennt: Auf der anderen Straßenseite stehen immer noch Hausruinen.   Weiter stadtauswärts stößt man bald auf erste Flüchtlingslager.   &quot;Das Feature&quot; analysiert den Wiederaufbau der dualen Stadt als tollkühnes Gaunerstück: Die gesamte Innenstadt wurde enteignet, einer Aktiengesellschaft zugeschlagen und dann Aktienpakete an die Politiker verteilt, die den ganzen Deal eingefädelt hatten - allen voran an den Hariri-Clan, der die längste Zeit die Regierungschefs stellte.   Der Autor erkundet markante Viertel und zeichnet dabei das Bild einer Gangsterstadt, in der Sushibars an bewohnte Kriegsruinen grenzen und Milizionäre am liebsten halb nackte Models beim Fotoshooting bewachen.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mockumenta 3&lt;br /&gt;
Der Fake-Event des Jahres 2009&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Markus Metz und Georg Seeßlen&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 28.12.2011 00.05-1.00 DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Weil das Thema nichts von seiner Sprengkraft verloren hat, wiederholt Deutschlandradio seinen Live-Bericht von der dritten Mockumenta: Reportagen, Analysen und Interviews von der großen Ausstellung zu Remix, Remake, Appropriation und Fälschung in der Kunst und vom Mockumentary-Film-Festival mit Pseudo-Dokumentarfilmen und der Verleihung des &quot;Blair Witch Awards&quot;. &lt;br /&gt;
Appropriation rules! Sind Appropriation Art und Remix-Kultur noch Avantgarde der ästhetischen Guerilla oder doch schon längst im Mainstream angekommen? 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Typisch deutsch?&lt;br /&gt;
Mehrspur-Feature mit Dokublog &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Wolfram Wessels	&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Mi, 28.12.2011 22.50-23.00 SWR2 Feature | SWR2 extra: Deutschlandreise&lt;br /&gt;
Das sind die alten Klischees: Die Deutschen sind fleißig, akkurat, leicht spießig, trinken Bier, lieben Volksmusik und bleiben am liebsten daheim. Dabei sind die Deutschen auch 2011 wieder Weltmeister im Reisen, die Hardrocker von Rammstein repräsentieren das Land in amerikanischen und britischen Charts und für den Bundespräsidenten zählt der Islam zu Deutschland. Ändert sich da was? &quot;Typisch Deutsch e.V.&quot; ist ein überwiegender Migranten-Verein, etliche Vorlesungen an deutschen Universitäten werden auf Englisch gehalten und die Bratwurststände sind weitgehend Dönerbuden gewichen. Bei &quot;Coffee to go&quot; und &quot;service point&quot; denkt sich auch keiner mehr was. Klingt &quot;typisch deutsch&quot; heute eher nach Bierzelt oder nach Bazar, eher nach Wald und Heide oder Windkraftwerk und Handfeuerwaffe, Dorfkirche oder Moschee? Was denken Neu-Deutsche über Alt-Deutsche und umgekehrt? Haben wir uns nicht längst neu definiert, oder sollten es tun? Auf www.dokublog.de sammeln wir Beiträge dazu: Kommentare, Interviews, Reportagen, O-Töne und Features. Jeder kann sich beteiligen.	&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;O-Ton-Sammler und Audio-Bastler aufgepasst: Der SWR2 DOKUBLOG sucht Eure Beiträge zum Thema: &quot;Typisch deutsch?&quot; Die besten werden &lt;br /&gt;
honoriert und in SWR2 gesendet!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jaco Pastorius´ Gang durch den Schnee von Rheidt nach Havona&lt;br /&gt;
Über die letzte Tournee einer Jazzlegende&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Jan Decker&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Di, 26.12.2011 0.05-1.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
&quot;Mein Name ist John Francis Pastorius III, und ich bin der beste E-Bassist der Welt.&quot; So stellte sich Jaco Pastorius üblicherweise vor. Was kaum bekannt ist: Im März 1986 reiste der US-Bassist für eine Tour nach Deutschland, Österreich und Italien. &lt;br /&gt;
Immer wieder kam es zu Höhenflügen und Abstürzen des Genies.   Und zwischendurch war Jaco Pastorius spurlos verschwunden.  25 Jahre später erinnern sich Musiker und Weggefährten an die Ereignisse.  In die Leerstellen zwischen ihren Schilderungen tritt ein junger Fan, Sohn von in Deutschland stationierten GIs, der sich auf Jacos Spuren begibt.  Am 1. Dezember 2011 wäre Jaco Pastorius 60 Jahre alt geworden. &lt;strong&gt;Ich - Wer ist das? &lt;br /&gt;
Über Spielformen der Identität &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Christine Hamel&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 31.12.2011 13.05-14.00 BR2 radioFeature&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu&quot;- so lässt Ödön von Horvath Baronin Ada von Stetten in seinem Roman &quot;Zur schönen Aussicht&quot; seufzen. Längst wissen wir: Das bin ich und das bin ich auch und das auch. Ich bin viele. Gefühle, Hirnströme, Hormone, der Blick in den Spiegel und in die Augen anderer - die Bausteine einer Biographie. Im &quot;Second Life&quot; lässt sich dieses Ich dann wunderbar aufpolstern: Optimal digital. Doch auch online ist der Mensch vor allem auf der Suche nach sich selbst. Unablässig archivieren wir uns: Ich mit all meinen Fotos. Ich mit all meinen Filmen. Ich mit all meinen mails und sms. Ich mit all meinen Büchern. Ich mit all meinen Songs. Ich mit meiner DNS. Ich mit all meinen Kontoauszügen und Überweisungen. iPod und iPad erlauben, dass wir unserer Ich überall mit hin nehmen. Aber kommen wir uns damit auf die Spur? Kommen wir uns näher? Sind wir am Ende nur Geschäftsführer unserer Selbst? Schaltet uns die globale Kultur gleich? Je schneller sich die Welt wandelt, desto größer das Verlangen nach Selbstgewissheit. Reality-TV, Dokusoaps, Partnerbörsen und Webportale stellen uns tagtäglich Angebote für die Identitätsbildung bereit. Selfdesign oder Sein - das ist die Frage. Das Feature bietet Einblicke in die komplexe Liaison mit unserem Ich. Identität, das zeigen Künstler, sind viele miteinander konkurrierende und kooperierende, verbündete und sich bekämpfende Identitäten. Die Literatur buchstabiert Ich-Wechsel durch, das Theater lebt von der Ich-Vielzahl und durchleuchtet sie auf der Bühne. Die Psychoanalyse teilt das Ich durch drei, in Es, Ich und Über-Ich und Hirnforscher stellen das Ich auf den Kopf: Denken und Gefühle, alles Moleküle. Nicht das Ich entscheidet, sondern das limbische System.  Ein Hörbild entlang des individuellen roten Fadens, der durch unser Gehirn läuft und so schwer zu fassen ist.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jenseits von Papenburg&lt;br /&gt;
Im Kielwasser deutscher Kolonialgeschichte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Judith Fehrenbacher&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 1.1.2012 14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag | SWR2 extra: Deutschlandreise&lt;br /&gt;
Kigoma - Mpulungu und zurück. Seit fast 100 Jahren schippert die &quot;Liemba&quot; zwischen Tansania und Sambia über den Tanganjikasee im Herzen Afrikas. Unverändert - bis auf den Namen. &quot;Graf Goetzen&quot; hieß das 67 Meter lange Schiff für 500 Passagiere einst, gebaut auf Anordnung von Kaiser Wilhelm II., um im kolonialen Deutsch-Ostafrika Macht zu demonstrieren. Im emsländischen Papenburg wurde der Dampfer zusammengenietet, um sofort wieder in tausende Einzelteile zerlegt zu werden, die nach Afrika transportiert und dort wieder verschweißt wurden. &quot;Die fährt noch ewig&quot;, sagt der Kapitän. Aber wohin? Ein Heimatverein will die &quot;Liemba&quot; wieder nach Papenburg zurückholen. Judith Fehrenbacher war mit dem Schiff unterwegs. Ihre Reise über den Tanganjikasee ist zugleich eine Fahrt in die deutsche Kolonialgeschichte.&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 19 Dec 2011 11:23:48 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Radiotipps für die Woche vom 11. bis 18. Dezember 2011</title>
    <link>http://rhet.de/index.php?/archives/280-Radiotipps-fuer-die-Woche-vom-11.-bis-18.-Dezember-2011.html</link>
            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Was ist &quot;typisch deutsch&quot;?&lt;br /&gt;
O-Töne und Beiträge aus dem SWR2 Dokublog&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Moderation: Wolfram Wessels&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 11.12.2011 19.30-20.30 SWR2 Mehrspur | SWR2 Deutschlandreise&lt;br /&gt;
O-Ton-Sammler und Audio-Bastler aufgepasst: Der SWR2 DOKUBLOG sucht Eure Beiträge zum Thema: &quot;Typisch deutsch?&quot; Die besten werden honoriert und in SWR2 gesendet!&lt;br /&gt;
Das sind die alten Klischees: Die Deutschen sind fleißig, akkurat, leicht spießig, trinken Bier, lieben Volksmusik und bleiben am liebsten daheim. Dabei sind die Deutschen auch 2011 wieder Weltmeister im Reisen, die Hardrocker von Rammstein repräsentieren das Land in amerikanischen und britischen Charts und für den Bundespräsidenten zählt der Islam zu Deutschland. Ändert sich da was? &quot;Typisch Deutsch e.V.&quot; ist ein überwiegender Migranten-Verein, etliche Vorlesungen an deutschen Universitäten werden auf Englisch gehalten und die Bratwurststände sind weitgehend Dönerbuden gewichen. Bei &quot;Coffee to go&quot; und &quot;service point&quot; denkt sich auch keiner mehr was. Klingt &quot;typisch deutsch&quot; heute eher nach Bierzelt oder nach Bazar, eher nach Wald und Heide oder Windkraftwerk und Handfeuerwaffe, Dorfkirche oder Moschee? Was denken Neu-Deutsche über Alt-Deutsche und umgekehrt? Haben wir uns nicht längst neu definiert, oder sollten es tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lizenz zum Dichten&lt;br /&gt;
Die amerikanische Radiolegende Norman Corwin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Christian Blees&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 11.12.2011 20.05-21.00 DLF Freistil&lt;br /&gt;
In der Blütezeit des US-amerikanischen Radios, den 40er-Jahren, gilt der Autor und Regisseur Norman Corwin als &quot;Dichterfürst des Radios&quot;. Corwin setzt auf ein anspruchsvolles Programm mit selbst verfassten Literatur- und Hörspielsendungen und betont damit die Möglichkeiten des Mediums, eigenständige Kunstformen hervorzubringen. &lt;br /&gt;
Als sich im Frühjahr 1945 die Niederlage der Nationalsozialisten abzeichnet, schreibt er das Hörspiel &quot;On a Note of Triumph&quot;, das am Tag der Kapitulation, dem 8. Mai 1945 ausgestrahlt wird - eine Sternstunde des Rundfunks.   Dass er politischen Fanatismus und Ungerechtigkeit auch im eigenen Land bekämpft, beweist der Autor 1947 mit einem Hörspiel gegen die antikommunistische Hetze der McCarthy-Ära.   Aktuelle und politische Themen weiß er konsequent radiokünstlerisch umzusetzen, das macht ihn zur Legende.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Schwarzwälder Stromrebellen&lt;br /&gt;
Eine Bürgerinitiative wird zum Energieversorger&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Frank Dietsche und Werner Kiefer&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Di, 13.12.2011 19.15-20.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 gründete sich im Schwarzwaldstädtchen Schönau eine Bürgerinitiative, die der Atomkraft den Kampf ansagte. Man wollte dem AKW-Betreiber das städtische Stromnetz abkaufen und die Stadt künftig selbst mit ökologischem Strom versorgen. &lt;br /&gt;
Für den Landarzt und seine Frau, den Polizisten, die Lehrerin und den Handwerker begann eine Reise ins Ungewisse: Sie verfügten weder über die notwendigen Millionen noch hatten sie Erfahrungen, wie man ein Stromnetz betreibt.   Im Schwarzwaldstädtchen entstand ein heftiger politischer Streit, der die Bevölkerung quer durch Familien und Generationen spaltete. Zwei Bürgerentscheide später und nach Jahren voller unglaublicher Ereignisse konnten die Schönauer Stromrebellen das Stromnetz übernehmen und das wohl ungewöhnlichste Energieversorgungsunternehmen Deutschlands aufbauen.   Wegen ihres Mutes, ihrer Ausdauer und Fantasie halten viele die Schönauer Initiative für das erfolgreichste Beispiel bürgerschaftlichen Engagements.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;stadtgestalten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Almut Schnerring und Sascha Verlan&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Fr, 16.12.2012 20.10-21.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
Eine dunkle Unterführung, eine Tiefgarageneinfahrt - liegt das Hässliche nur im Auge des Betrachters? Manche Architekturausschreibung liest sich wie ein Märchen vom Idyll in der Stadt. &lt;br /&gt;
Die Umsetzung vor Ort fügt sich dann doch wieder ein ins vorhandene Grau.   Aber was für den einen ein städteplanerischer Fehltritt ist, eine strukturlose Fläche aus Beton, ist für den anderen die perfekte Leinwand für sein nächstes Kunstwerk.  Mit dem Beatboxer Jurczok1001 aus Zürich und dem Freestyle-Rapper Tobias Borke aus Stuttgart, den Graffiti-Künstlern Kalle und Jens sowie den Traceuren Martin und Alex von ParkourONE aus Berlin und der Musik von La Brass Banda&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schnee&lt;br /&gt;
Geschichten einer Leidenschaft &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Sibylle Tamin&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Sa, 17.12.2011	18.05-19.00	DR Kultur Feature&lt;br /&gt;
Schnee wird rar. Zum Ende des Jahrhunderts wird in den Schweizer Alpen für mittlere Höhenlagen ein Schneefall-Rückgang bis zu 80 Prozent prognostiziert. Zeit, über Schnee zu sprechen. &lt;br /&gt;
Vom Schnee und von der Leidenschaft für Schnee erzählt eine Familiengeschichte, die im Schnee beginnt und im Eis endet.  Ins Persönliche weben sich kulturgeschichtliche, wissenschaftliche und literarische Schneegeschichten.   Auch jene von Robert Walser, der Schnee liebte und Schnee in viele seiner Geschichten hineinspielen lässt. Schnee, in den er schließlich sinkt, nach 23 Jahren Anstaltsleben, auf einem Weihnachtsspaziergang in den Hügeln von Herisau.   Dort, im Schnee liegend, den Arm ausgestreckt wie in entspanntem Wohlbehagen, wird der tote Walser von einem Hund entdeckt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Maske des Schreckens - Fantômas&lt;br /&gt;
Eine Hommage zum 100. Geburtstag &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Sabine Grimkowski &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;So, 18.12.2011 14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 geht ein Gespenst um in Frankreich. Ein Mann in schwarzem Anzug, mit Zylinder und schwarzer Maske, in der Hand ein blutiges Messer, erhebt sich wie ein riesenhafter Schatten über Paris und setzt seinen Fuß auf die Stadt: Fantômas. Er ist eine Allegorie des Verbrechens, die Verkörperung des Kriminellen.  Die beiden Journalisten Marcel Allain und Pierre Souvestre haben mit Fantômas eine Romanfigur geschaffen, die wie keine andere das böse Ende der Belle Epoque verkörpert. Frankreich, weltweit die zweitgrößte Finanzmacht, erlebt eine Zeit sozialer Spannungen. Attentate anarchistischer Banden halten die Polizei in Atem. Die Fantômas-Romane spiegeln diese Ereignisse und übersteigern sie ins Surreale. Und sie bescherten den Lesern dabei jene Mischung aus Schauer und Unterhaltung, Fantasie und topografischer Präzision, die ein Buch zum Bestseller macht. Bon anniversaire, Fantômas!	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Dec 2011 10:36:33 +0100</pubDate>
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    <title>Radiotipps für die Woche vom 14. bis 20. November 2011</title>
    <link>http://rhet.de/index.php?/archives/277-Radiotipps-fuer-die-Woche-vom-14.-bis-20.-November-2011.html</link>
            <category>HÖRFUNKTIPPS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ute Kleiber)</author>
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    				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Jeden Tag überrascht uns das Leben&quot;&lt;br /&gt;
Der unruhige Alltag eines ehrenamtlichen Helfers&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Thomas Hartwig&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Di, 15.11.2011 19.15-20.00 DLF Feature&lt;br /&gt;
In Berlin-Marzahn kümmert sich Boris Gladis seit Jahren um Russlanddeutsche aus den ehemaligen GUS-Staaten. Viele von ihnen sprechen gar nicht oder nur ungenügend Deutsch. Boris hilft bei Behördengängen, beim Ausfüllen von Anträgen und oft auch bei familiären Problemen. &lt;br /&gt;
Er spricht fließend Russisch, Deutsch und Englisch.  Für seine ehrenamtliche Tätigkeit bekommt er kein Geld. Er lebt von Hartz IV.   Er kennt viele Familien und Alleinstehende mit sehr unterschiedlichen Schicksalen.   Erfolg und Misserfolg sind gleichermaßen anzutreffen. &quot;Ich helfe gerne anderen Menschen, aber ich brauche selbst Hilfe!&quot;, sagt Boris.   Der 62-Jährige stammt aus Kishinev in Moldawien und war dort Schulleiter.   Er ist mit der &quot;Volksdeutschen&quot; Rosa Seiler verheiratet und reiste mit ihr im Sommer 1996 nach Deutschland. Heute lebt das Paar getrennt.   Der Autor hat Boris Gladis einige Monate begleitet und ihn bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit beobachtet.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Yasuní-Initiative Ecuadors &lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Lorenz Rollhäuser&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Mi, 16.11.2011 22.05-23.00 SWR2 Feature&lt;br /&gt;
2007 machte die ecuadorianische Regierung einen erstaunlichen Vorschlag: Sie versprach, das Öl dreier Ölfelder im Boden zu lassen und damit den Ausstoß von etwa 410 Millionen Tonnen CO² zu vermeiden, wenn die internationale Gemeinschaft über die kommenden 20 Jahre die Hälfte des entgangenen Profits zahle. Damit könne ein Teil des Yasuní-Nationalparks und die Lebensgrundlagen der dort lebenden indigenen Gemeinschaften geschützt werden. Denn die Erde, so der Gedanke dahinter, ist ein gemeinsamer Lebensraum, für den die gesamte Menschheit Verantwortung trägt. Im Juni 2008 beschließt der Bundestag, die Initiative zu unterstützen, im Herbst 2010 aber zieht der zuständige Minister Dirk Niebel diese Zusage zurück. Damit verliert der Vorschlag seinen wichtigsten Förderer, ohne den die Initiative nicht funktionieren wird. Die Zeit drängt: Auch in Ecuador gibt es eine starke Öllobby und das Moratorium der Regierung gilt zunächst nur bis Ende 2011.&lt;br /&gt;
																								&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Ich will nicht leben ohne dich&quot;&lt;br /&gt;
Doppelsuizide in Fiktion und Wirklichkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Von Egon Koch&lt;/em&gt;   &lt;br /&gt;
So, 20.11.2011 14.05-15.00 SWR2 Feature am Sonntag&lt;br /&gt;
Man fand die Leichen &quot;in fast knieender Stellung&quot; hieß es - so wie auf dem Gemälde &quot;Sterbende Heilige Magdalena&quot; des französischen Barockmalers Simon Vouet.&lt;br /&gt;
Am Nachmittag des 21. November 1811 fallen am Kleinen Wannsee in der Nähe von Potsdam zwei Pistolenschüsse. Die erste Kugel trifft Henriette Vogel. Die zweite Heinrich von Kleist. &quot;Erweiterten Selbstmord&quot; nennen es Psychologen, wenn dem Suizid eine Tötung auf Verlangen vorausgeht.&lt;br /&gt;
Kleist hat diese Form des Doppelsuizids &quot;vorgestorben&quot; - für viele Paare in der Literatur und in der Wirklichkeit. Und so wie Kleist den Tod inszeniert hat, so haben viele nach ihm den Doppelsuizid rituell vollzogen. Wenn nicht für die Nachwelt, so doch für sich selbst. Um die vollkommene Hingabe an den anderen zu demonstrieren.&lt;br /&gt;
Aber bedeutet der gemeinsame selbstgewählte Tod tatsächlich immer, dass man nicht ohne den anderen leben kann? Offenbar handelte es sich um eine Inszenierung.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 11 Nov 2011 10:46:40 +0100</pubDate>
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